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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
Seite
289
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Ahndung. 28g

aber durch sein eignes Wesen aller Naturkraftiin selbstständigen Entschlüsse überlegen ist.

Denn 'durch das Bewustse'yn des Sitten-gesetzes , dem wir uns im Gewissen unter-werfen , setzen 1 wir nothweudig eine solcheFreyheit des menschlichen Willens im Glau-ben voraus.

Unser Wille wird in der Natur auf man*cherley Weise unvermeidlich afficirt, wir be-gehren zum Beyspiel nothwendig und unver-meidlich zu gemessen, oder glücklich zuseyn, so begehrt auch jeder Gebildete sein.Wesen einer gewissen Idee der Vollkommen-heit zu nähern , um zur Zufriedenheit zu ge-

laneen.

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Aber wenn ein Antrieb des Genusses aufunsern Entschluss wirkt, so mag dies mit sogrosser Heftigkeit geschehen, als es immertrift., er zeigt sich doch nie mit einer Noth-wendigkeit der Anforderung, ein solcher An-trieb hat me das Bewustseyn in sich, von ei-ner nothwendigen Forderung den Entschlusszu bestimmen, sondern er fällt ganz in die Na-tur, und wird von einem stärkern Antrieb über-wunden. Eben so ein Antrieb, der auf irgend

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