si8 Ahndung.
keine Begriffe gegebener Zwecke zu Grundelegen, sie besteht nur im Gefühl, und durchdas Gefühl, Die Idee des Zweckes ist unsiin Ideal des höchsten Gutes für den Glaubengegeben, wir brauchen also nur irgend freye. Formen der Zweckmässigkeit in der Naturzu treffen, so werden wir sie durch das'Ge-fühl auf diese Idee beziehen, und darin dieewige Ordnung der Dinge ahnden. Wennwir in dem zufällig zusammentreffenden Man-nigfaltigen in der Natur , eine freye Zusam-menstimmung desselben zu Einem finden, ohneeinen gegebenen Begriff des Zweckes für die-se Einheit, so werden wir diese Zusammen«Stimmung mit NotiiWendigkeit als zweckmäs-sig beurtheilen, und in ihr die höhere Ord-,nung der Dinge ahnden, ohhe irgend eineErkenntniss derselben, "ausser im Gefühl.Wenn also die in der Anschauung gegebenen-Formen der Gegenstände zu den Bedingungen,der Einheit in Begriffen, oder zu den Bedin-gungen der Idee frey zusammenstimmen, ohneeinen gegebenen Begriff, dem wir sie unter-ordnen, so wird sich darin die Ahndung- desEwigen aussprechen, durch eine unabhängigeBeurtheilung der refiektirenden Urlheilskraft.
Alle Teleologie der Natur beruht «Im- iauf einem Gefühl, nach w cl ehern wir die.
Na-