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Wissen, Glaube und Ahndung
Entstehung
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coo

Ahndung.

Fast ein jeder, der darauf einen Versuch mach-te, sali die Regierung der Welt wie die Ver-waltung menschlicher Geschäfte an, wo manmit geringen Kräften so viel als möglich auszu-richten sucht, und einen für sich ganz zweck-mässigen Zustand erst herbeyführeu muss Manübersah den einfachen Unterschied zwischenbeyden, dass das cindmal mit beschränkter Kraft,gehandelt werden muss, das andere aber mitunbeschränkter gehandelt werden soll. Men-schen scheuen freyheh die Mühe nicht, eineMenge Mittel zu durchlaufen, wenn sie nurendlich an das Ziel ihrer Wiinsche gelangen,aber wie sollten solche Umweue einem Willenanstehen, der mit Allmacht die Natur be-herrscht. In den gemeinen Erklärungen istman meist zufrieden, wenn die Natur dieZwecke , welche wir ihr unterschieben , nurso ungefähr und zuweilen einmal erreicht,olme zu bedenken, dass wenn wir auch nureinen einzigen ihrer Zwecke erratlieu hätten,sich diesem alles .aufs genaueste anscliliessenmüsste, ohne ihn je wieder zu verlassen«Eben so sonderbar ist die Vorstellung von derWeisheit Gottes, dass er für höhere Zweckedie niedern oft nachsetzt oder aufopfert, alswenn er es nicht vermöchte, höhere und nie-dere , wenn er sie nur hätte, beyde mit glei-cher