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Glaube.
In dem gemeinen Bewustseyn- liegen Wissenund Glauben ohne Trennung neben einander.;
Ö
man fordert von jedem, dass er um dasjenigeWisse, wovon er sich überzeugt hält, undeinzig in der Religionslehre, so lang nichtüber sie gestritten wird, lässt man es zu, dassjemand sich schlechthin auf seinen Glaubenberufe. Sobald man sich aber auch liier nurauf Streit einlässt, so ist die Sache des Glau-bens schlecht verwahrt, und er müsste mei-stenthei's den Anforderungen des Wissensunterliegen, wenn nicht jeder nachdem Strei-te ruhig wieder zu der Überzeugung zurück-ginge, mit der er anfnvg. Der Glaube ver-liert in dem gemeinen Bewustseyn neben- deinWissen sehr an Kraft, indem das Wissensich durch die Gewalt, und die Evidenz sei-ner Anschauung unwillkülirlich aufdringt,
und