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Drittes Bändchen (1840)
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u. Die Zeit betreffend/ so handelt sich hie-! bei nm zwei Fragen, um das c Wie viel? und um" das: Wann?

^ I) Wie viel? Ucbcr das allgemeine

^ ^ Zeitmaaß hat der Lehrer keine Stimme abzugeben/sondern hierin hat er zu gehorche» der Obrigkeit/^ ! die Gewalt über ihn hat. ES sind uns für die Woche> 23 Stunden zum Religionsunterrichte gesetzt.

Wohl dem Lehrer/ dem sic erlaubt/ nicht vor-H > geschrieben und befohlen sind! Niemand wirdim Ernste behaupten wollen, daß bei der Wichtigkeitdes Gegenstandes/ bei dem umfassenden Umfangedesselben und der Zahl der Theile/ in die er zerfällt/i bei der Geringfügigkeit oder Verkehrtheit der reti-

il! giosen Bildung und Erkenntniß/ welche in gar vielen

la- Familien den Kindern theils mitgetheilt / theils vor-

^ enthalten wird / 2 3 Stunden für diesen Unter-

>, ^ rieht zu viel festen. Sie sind aber auch nicht zu wenig/

llt ^ wenn anders diese Stunden gewissenhaft eingchalten

. und ausgekauft werde»/ wenn anders ihr Inhalt

ln zum Lebensprincipe des ganzen übrigen Unterrichts/

M zur höchsten Norm aller Wahrheit/ zur lebendigsten

N > Triebfeder alles Strebens gemacht wird.

Im Einzelnen hat man die Erfahrung in'sku Auge zu fassen / daß die Aufmerksamkeit der Kinder

,,i namentlich bei dem Religionsunterrichte selten eine

ri> ganze Stunde so gefesselt werden kann / wie es doch

A eben dieser Gegenstand ganz besonders verdient. Hierin

weiche man den Umständen/ um nicht entweder dem

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