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auszusehen war/ die Untersuchung von selbst vornehm-lich auf die Behandlung falle«/ und dieß ist derrichtige Gang der Sache. Freilich tadelt man ge-wöhnlich eben das als das Extrem/ worauf ich michbefinden soll/ daß ich hauptsächlich den klassischenLehrstoff an sich angegriffen habe; aber sagen Sieselbst/ ob ich vernünftiger und zweckgemäßer hättehandeln können/ um auch nur eine bessere Behand-lung desselben / wenn nichts anderes / soweit an mirliegt / anzubahnen? Wenn Sie glauben / ich hättemir die Frage stellen sollen: „Fügen sich die Clas-siker dem Dienste des Evangeliums auch auf der nie-deren Stufe des Unterrichts?" so setzt ja eben dieseFrage die Vorfrage voraus: „Sind die Classiker zujenem Zwecke nicht an sich paffend/ oder fügen siesich nur unter gewissen Bedingungen?" Undda diese Vorfrage noch gar nicht in's Reine gebrachtwar/ so mußte ich ebendeßhalb die Classiker vor allemdarauf ansehen: was sie an sich sind? wenn gleichmeine ganze Absicht auf einen weitern pädagogi-schen Gegenstand hinauszielte.
Lassen Sie uns fortfahren! Sie nehmen nun an:meine Ansicht gehe dahin/ absolut keinen klassischenBuchstaben in einer niederen Gelehrtenschule sehenund hören zu wollen; ja/ Sie scheinen beinahe dieMeinung zu habe«/ als wollte ich eine lateinischeBibelversion zum Lesebuche einführen. Dieß sindbeides lediglich Mißverständnisse/ mit deren Erör-terung ich meine Leser nicht abermals ermüden möchte.