Feuer vorgetragen/ welche den eompetenten Richterund den begeisterten Christen beurkunden." — Ebendieses Blatt schließt mit den Worten: „so ist denndiese Broschüre/ in einer blühenden/ gebildetenSprache geschrieben/ eine höchst zeitgemäße Erschei-nung/ beachtcnswerth für Alle/ denen die Bildungder Menschheit am Herzen liegt."
Wie fich also nach den gegebenen Beispielen sehrviele bedeutende Männer und Blätter mit völligerEntschiedenheit öffentlich für die von uns ange-regte Sache ausgesprochen habe«/ so fehlte es auchnicht an privatim mir zukommenden Urtheilen ähn-lichen Sinnes. Ohne einen Namen zu nennen/ setzeich nur folgenden Thcil eines mir übersandten Ge-dichtes bei/ mit der stillen Bitte an den Verfasser/um der Sache willen diesen Mißbrauch mir nichtallzusehr zu verübeln. Dieser schreibt:
„Traun! es ist offenbar! ste knausern/ kargenMit Christi Licht und lassen es nicht brennen/
Sie dreschen leeres Stroh auf harten Tennen/Bemüht / die Todten tiefer cinzusargcn.
Daß ste den Leuchter unterm Scheffel bärge»/
Und immerfort nach hohlen Schatten renne»/
8st wahrer Vorwurf/ den sie Lüge nennen;
Doch/ tröste dich / die Welt — sie liegt im Argen.
Geh' nicht zurück / geh' vorwärts/ zu erkämpfenDer Christcnjugend Helle Christusleuchte/
Trotz der Pedanten stylisirten Krämpfen!
Wenn irgendwas mir gottgefällig däuchte/
So ist'S dein Kampf/ in welchem dich befeuchteDes Himmels Thau! Sie werden dich nicht dämpfen.