Druckschrift 
Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
Seite
137r
Einzelbild herunterladen
 

G.

fresse.Vnd sie gebar einen Sohn ein Rnäb-lin/der alle Heyden sdlt rveyde mit der eise- nkuten/Vnd jrLrnd ward entrücke Zn Gorevnd feinem Gtul/ Vnnd das Werb entflöhein die wüsten/da fie har einen Ort bereitvon Gott / daß sie daselbs ernehrek würde/tau senk zwey hundert/ vndsechtzigtage.l^Nnd es erhub sich ein streit im Himmel/Achsel. Michael vnnd stine Engel stritten mit

dem Drachen/ Vnd der Drach streik vnd fei-ne Engel/vnd stgeten nicht / Auch ward jreStätte nicht mehr fimden im Himmel. Vndes ward außgeworfen der grosse Drach/diealte 8chlange/dieda heisset derTeufstlvndSatanas / der die ganye welk verführer/vnward geworden auffdieErden/ VNnd seineEngel wurden auch dahin geworfen.

Vnd ich höret ein grösst firme / die fhrachim Himel lTlun ist da» Heyl vnd die trafst/vnd das Reich/vnd dieMacht vnsers Got-tes feines Christus worden / weil der ver-worfen ist / der sie verklaget tag vnd nachtfür Gott. Vnnd sie haben jhn vderwundendurch des Lamds Blut/vndurch das Workjhrer Aeugniß/vnd haben jr Leben nicht ge-liebt/brst an drN cddk. Darumb freweteuchfr Himmel/ vn die darinnen wohnen, wehedenen/die auffErden wohnen/ vn auffdemKieer / Denn der Teufel kdmpe zuevch hin-ab / vnd hatemengrofstNZorn/vnnd weiß/dass er wenig zeit hat.

d da der Drach fahe/ dass er verworf-v fen warauffdieErden/verfolgeterdasWeib die das ^näblin geborenhatte. Vndes wurden dem Werbezweck» Flügel gege-ben/wie eines grossen Adelers / dass sie in dieWüsten flöge / an jhren ore/ da sie ernehretwürde einezeik/vnd zwo zeit/ vnd ein halbezeit/ für dem Angesicht der Schlangen. Vnddie Schlange schoss nach demweibe/auss ih-rem stunde ein Wasser / wie ein 8erom / dasser sie erfauffet.Aber die Erde halssde Weib/vnd eherjren Mundauffvn verschlang denStrom / den der Drach auss feinem Mundeschoss. Vnd der Drach ward zornig vber dasWeib vnnd gienge hin zu streitten mit denvbrigen von jhrem Samen / die da GottesGebote halten/vnd haben das AeugnissIe-fu Christi.

XIH.Cap.

Ein Thier mit fiben Hauptern/vnnv zehea Hörnernsteiget aus; dem Meer/rvelchem der Drach grosse kraffrglbr/daher redet es grosse Lesterungen / vnnd »m ssrettvberwindets/dte im Buch deßLambs (das von An-fang der iVelt erwürget ist) nicht geschrieben find/ernander Thier steiget auff von der Erden / das hat ;weyHörner wie das Lamb/Redet aber wie der Drach/thurserchen/ vnd befihlet lenem Thier ein BUd zu machen/welches einen lebendigen Geist vberkomt / begeret vonMenschen angcbettetzu werden / vnnd gibt »t-xn jemMalzeichen.

11 .

ÄdichtratandmSallddeß lr j

Meers/vnnd fahe ernThrerakssdem ^eer steigen/das hatte siben GHe^u^w!blaupter vnd zehen Llornrr /VNd bchen wescrr. "aufstinen t-iörnerN siben Kronen /vnd auffstinen Häuptern Vslamen der Lesterung.

Vnnd das Thier das ich sahe/war gleich ei-nem pardel / vnd seine Füsse als Leeren Füss-ft,vttds«n»»ttd«n-s^w-nMu^Vnd ^

dervr»ct>zalnm scm-Lrassc/vMvs-m-i»

Stul/vnd grosse nacht. Vnd ich faheseiner < 7 ^,»ävpteins/als were es ködklich wund/vndstine ködtlichr Wunde wardheü. VnnddergantzeLrbbodr verwundert sich deslThrers/vnd beteten den Drachen an/derdem Thier DasThieristdä^die Macht gab / vnd beteten das Thier an/ RömrschcRüch-vnnL sprachen / wer ist dem Thier gleich/ A cs n?ch 2rd-Vnd wer kan mir sm ki iegenE nrschwar.

Vnd er ward jnr gegeben ein ^lund zu re-den grosse ding vnd Lesterunge/vnnd wardj hm gegebe n dass es mir j hm wehret/zweer»vnd viertzig Mdnden lang. Vnd es thetsei-nen l^iund aufszur Lesterung / gegen GottzulesterN feinen lHamcn/vnd seine Hütten/vnd die im Himmel wohnen.Vnd ward jhm /

gegeben zu streitten mit den Heiligen vnndsie zu vberwinden. Vnd ihm ward gegeben ^

ma cht vver alle Geschlechts vnd Sprachen/ ^

vnd Leyden/ Vnd alle die auf Erden woh- ^ /

nen/betetcn es an/der lTkamen nie geschrie- ' j

bensindin dem ledendigL Buch dess Lams/ ,

Das erwürget ist / von anfang der Welt.

Hatjemand Ohren/der. e Go jemand in .

das Lefengniß führet/ der Wirdkrn das Qe-

fengkniß gehen / Gd jeMandt nur dem

schwere todtek / der muss mir dem Schwert

gecödtet werden. Hie ist gcdudt vnd glaube

der Heiligen. ^

-TT-r^td ich sähe ein ander Thier ausssseitzeN Der Dapst nch- j^ vonderErdeN/vndhattezweybiorner/ rcrr>«sH«ch>vr-gleich wie das Lamb / vnnd redet wie der dcran.

Drache / Vnd es thut alle Macht dess ersten

Thiers/sürjm/vnd es macht dass die Erde/ ;

vnd die daraufwohnen / anbetecen das er-ste Thier/welches tödliche wunde heil wor-den war. Vnnd thut grosse Lerchen dass esauch machetkerver vom Himmel fallen fürden ^enjchen/VtlNd verführt/ dre auffEr- !

deN wohnen/vmb der Reichen wülen/die jmgegeben sind zu thun für dem Thier/ Vnnd ^

saget denen / die auss Erden wohnen / daßsie dem Thier ein Lüde machen sollen / dasdie Wunde vom 8 ch wert hatte /vnd leben-dig worden war. Eerft vns

Vnd es ward jm tzegsbe/ daß es dem Bi!-de dessThiers den G.ast gab des L ü-u ^ ^ °

Bilderedet/vnd daß es machte/ daß wtlch" söuber-r harsemenicht deß Thrers Büde anbeeea / ertödre/ rcchre Vst r^mp-

werden. Vnd nmv.,- tülefampt/dis kleinen gche^,

«nd

1