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Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
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66r
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Geschichte.

. ^/a-- emen Lonig/ Vnd Gott gab j nen Saul/denSonRis/einenMannauß dem Gefchlech-

Völcker in dem Lande Kanaan / vnd theiletvnder sie nach dem Loß jener b.ande / Dar-^ nachZaberjnen Richter bey d dreihundertvttttd füntzig jar lang / biß aussden prophe-een Samuel. Vnndvon da an baten sie vmb

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E eeBenIamin viertzigjar lang.

Vnd da erdenfelbigen wegrhet / Richteteraussvbersie DauidzumRönig/von wel-chem er zeugete/ Ich Hab funde Dauid den^^-rfär Gon Iesse/einen Mann nach meinem Her-

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j diese»hat/

dem ^olck Israel prediget die taufte derNussi/ehe denn er an sieng.Als aberIohan-uesseinen Laufterfuliet/ sprach er: Ich binnieder/ dafür jhr mich haltet/Aber siye/ Erkommet nach mir/ Deß ich nie werehbin/daß ichjm die Schuhe seiner Lüfte aufflöje.

Männer/liebe Brüder/jhrRinder deß^Geschlechts Abraham / vnnd die vndereuch Gdttförchten/Euch iftdas Wort die-ses Heyls gesandt. Denn die zu Jerusalemwohnen vnd jre Obersten / dieweil sie diesenmc ^ kenneten /noch die stimme der prohe-^ ^ reswelche auftalle Gabbather gelesen wer-L,«lkan den)haben sie dieselben mit jrem VrtheilenMo erfüllet. Vnnd wiewol sie keine Vrsache deß

XIII.Lap. 66

yett/der solthun allen meinen willen/ Außdieses Samen hat GOkt / wie er verheißen

Israel

I.^h-Eischc. zum Heyland. Als denn Johannes zuvor

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lodtsanjmfunden/baten sie doch ?ilaeum

jrr zuködten.Vnd als sie alles vollendet hak-«Mov- ken/was von jhm geschrieben ist/ namen siejn von dem Holtz/ vnd legten j n in ein 6> ab.Aber Gott hat jn aufterweckt von den lod-keii / vnnd er ist ers chienen viel tage / denen/diemitshmhinauftvon Galrlea gen Jeru-salem gegangen waren / welche sind seinezeuge an das Volck.

Vnd wir auch verkündigen euch die Ver-heissirnge / die zu vnsern Vättern geschehenist/Daß die selbige Gott/vns/jren Rindern/erfüllet hat/ IndedaßerIesum aufterwe-cker hak. wie den im erstenpfalm geschrie-ben stehet. Dtt bist mein Son/Henre Hab

ich dich gezcuget. Daß erjn aber hat vonden lobten aufterwechk/ daß er fort nichtMehrsslverwesen/sprichteralso, Ich ivll

euch die Gnade / Dauid verheißen/trewlich haften. Darumb sprichteraucham andern ort/ Du Wirst ttit zugeben/daß dem heiliger die Verwesung sehe.

Denn Dauid / da er zu seiner zeit gedienethatte dem Wille Gotkes/ist er entschlaffett/vnd zu seinen Vättern geehan /Vnd hat dieVerwesung gesehen. Den aber Gott auffer-Nechxr hak / der hat die Verwesung nicht

gesehen. Sosey ttueuchkundt liebenBrü-der/ Daß euch verkündiget wirbt/ Verge-bung der 8ünde/durch Diesen/vnd von demallen / durch welches jhr nicht kundtet imGesetz Most Gerecht werden. Wer aber andiesengläubetderistGerechk. Sehetnuzu/daß nicht vber euch kome/ das in den pro-phecengesagetist/8ehetjhrVerächeer/vn- ''verwunderk euch / vnnd werdet zu dichte/

Denn ich thue ein werck zu euwern Zeiten/welches jhr nie glauben werdet/ soeseuchj emandc erzehlen wirdk.

D^aber die Juden auß der Schulen gien-^gen / baten die tteyden/ daß sie zwischenSabbarhs /jhnen die Wort sageten. Vnndals die Gemeine der schule von einandergiengen / folgeren Paulo vnnd Barnabnnach vielIüden/ vnnd GottförchtigeIü-dengenoften/Sie aber sagten jnen/vnd ver-mahneten sie / Daß sie bleiben selten in derGnade Gottes.

M folgenden Sabbakh aber kam zusam-^^men fast die ganye Statt / das WortGottes zuhören. Da aber die Juden dasVolck sahen/ wurden sie voll ^leides/vundwidersprachen dem/ das von Paulo gesagtwar/widersprachen vn lästerten. Paulus a-ber vn Barnabas / ft>rachen frey öffentlich/

Euch muste zu erst dz Wort Gottes gesagtwerden/ kch ihres aber von euch stoftet/vndachtekeuch selbs nidwerth deß ewigen Le-bens/ Sihe/ fo wenden wirvnszu den bley-den. Denn also hae vns derHEor ?r geboten:

Ich Hab dich den Heyden zum Liecht ge- ^ ^setzt / daß du das Heyl seycst biß an dasende der Erden.

Da es aber die kleyden fhöreten / wurden f

fiefro/vnudpreisecendasWorkdeßHER- 6-

R E N/vnd wurden Gläubig/ wie vlel jhrer s?e«L«-/ir cs»-zum ewigen Leben verordnet waren. Vnnddas Work deß HERRN ward außgebreitetdurch die ganye gegend. /^ber die Judenbewegten die andächtigen vnnd ehrbarnWeiber/vnnd der Statt Obersten/vnd er-weckterr eine Verfolgung vber Paulum vnBarnabam/ vnd stieften sie zu jren Lrentzenhinauf. Sie aber schüttelten den Staubvon jhren Lüften vber sie/vnd kamen gen I- Match.»,,coinen. Die Jünger aber wurden voll Freu-den vnd heiligen Geists.

XI!H.Lap.

Tu Ieottten prcdlgev sie den Iüden vnd Griechen/die vnglLubtgeI8den»vec mache jpalrung in S Trarr/also filetier, sie gen Lyftra/daselbs machet Paulus einer,gebornen Nahmen wandeln/vnnd haben sie möhe/ daßsie sich der Göttlichen Ehre gegen den Leuten erweh-ren/vnnd sie auff den wahrer» GE»tt weisen / durch an-strfftung der Juden Wirt Paulus gesteinigt/ stehet ade«v/rder suff/vü lehret/ daß wir durch viel lrHbsal müfieu

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