V.
OVIspp^ aber war er'nkIuttgerin/mit na-
^n) ?meuLabea/ welches verdolmetschet: Hers-, V , M sek ein Rehe / Die war vol guter werck vndM v'» ^^ssen/ die sie thek. Ls begab sich aber zuAch derselbigen zeit / daß sie Xranck wurde/ vnd' starb.Da wuschen sie dieselbige/vnd legekensie auffden Söller. Nu aber Lydda nahe beyIsppen ist/Da dieJünger höreten/daß Pe-rms Vaselbs war/sandten sie zu jhm/vnd er-mahnetenjhn/ Daßersichs nicht liesiever-dnessin/zu jhnen zuksmnren.
peerus aber stund auff/vnd kam mitjh-uen. Vnd als er darkommen war/ führetensiejhn hinauftauffden Söller/ vnnd tratten»mb jhnalle Widwen/weyneten vnd zeige-renjhm die Röcke vnnd Kleider / welche dieRehe machte/weil sie bey jhnen war. Vn daP/krus sie alle hinaus; gerriebe hatte/ knieter m'der/betet/vn wandte sich zu dem Leich-nam vnd sprach:Tabea/stehe aufsi Vnd siecharjhre Augen auff/ vnd da sie p ekmm sä-he/ jätzte sie sich wider. Er aber gabjhr dieHand/ vnd richtet sie auff/Vnd rieffden hei-ligen vnd den Widwen / vn stellet sie leben-dig dar. Vnnd cs ward kund durch ganrzJoppen/ Vnd viel ^ wurdest gläubig an denHERRN. Vn nd cs geschach/ daß er langezeitzuJoppebleib/ bey einem Simon/ derein Oerber war.
Geschichte
Äse».
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X. Lap.
Lornclro bcfiklr ein Engel/daß er Petrum zu sich för-dere/welcher durci) ein Gesicht vnd deßH.Geisteswort<r»germcse»wirdr;r,folgen/ kompr m»t den Botten lnLornely Hauß/rvü sich nicht anderen lassen/Vnnd da ervernunpt/dasi sie für Gott zuhören begeren was im be-fol)len/sagr er/ er befinde daß Gott dre Person nicht an-fiket/prcdrgtihnen Lhrrftum den gecreutztgten / daß eraufferstanden/ vnd in seinem Namen / aller Prophetenzeugnrßnach/ al!edtean,hn glauben/ Vergebung derSünden haben/so baldt feilt der H. Geist ausfalle die dazuhLren/vnd käuffet man sie im Namen deß HERRN.
U G war aber eist Mann zu
Läsarien mit namen^Lornelius/tmckH ein Häuptmann vsn der Schar/
°^de/ die da Heist die Welsche / Gott-
seligvnd Gottförchkig/ sampk seinem gan-^en Hause / vnd gab dem Volck viel Mmo-^ vschsen / vnnd betet jmmer zu Gott. Der srhe in^P>« eine Gesichte ostenbarlich/ vmbdieneund-^ stunde am tage / einen Engel GGktes zuDekret ihm eingehen/ der sprach zu jhm/ Lorneli.Er aber sähe jhn an/erschrack/vnnd sprach/^ E R R / was ists? Er aber spra ch zu jhm/kist ^ Dein Gebett vnnd dein Ellmosen sind hin-^kl«,cht aufskommen ins gedechtniß sür GottVnd^ubm nun sende Männer gen Joppen/ vnnd lasAddern Gimon/mik dem Zunamen Petrus/' welcher ist zur Herberge bey einem LerberSimon / deß Hauß am Meer lige /Der wirdtdir sagen/ was du thun solt/ Vnnd da der
X.Lap.
Engel/ der mit Cornelio redet / hinweg ge-gange war / rieffer zwen seiner ttausskncch-ee/vnd einem Goktförchtigen Rriegßknech-te/ von denen / die auffjhn warteten/ vnnderzehlet es jhtten alles / vnnd sandte sie genJoppen.
AEß andern eages/ da diese aust dem we- Petrus^ge waren / vnnd nahe zur Statt kamen/ enyöck/ck«,steig Petrus hinaussauffden Söller zu be-ten/vmb die sechste stund. Vndalserhutt-gerig ward/wolke er anberssen. Da sie jhmaber zubereiteten/ward er enyückt/Vnd sä-he den Himmel auffgethan / vnnd herniderfahrenzujhm einGefesie/ wie ein groß lei-nen Thuch/ an vierzipstelgebunden/vnndward nider gelassen ausfdie Lrden/ Darin-nen warenallerley vierfüssige Thier der Er-den/vnd wilde ^hier/vnnd Gewürms/ vndVögel deß Himmels. Vnnd geschach eineStimme zujm/ Gteheauff/ petre/schlach-te vn jß. Petrus abersprachrO nein HERR/
Denn ich habe noch nie etwas Gemeinesoder Vnreines Messen. Vnnd die Stimmesprach zum andern mal zu jhm/Wstö Gott
gereinigt hat/das mache du »>t gemein.
Vnd das geschach zu drey malen. VnddasGefesse ward wider aufsgenommen genHimmel.
L Ls aber Petrus sich in jhm selbe beküm-^ ^merte / was das Gesichte were / das ergesehen hatte / Sihe/ da fragten die Män-ner von Lorneks gesandt/ nachdemHause '
Ginronis / vnd stunden an der Thür/rieffei*vnd forscheten/ Gb Simon mit dem Zuna-men Perms / alda zur Herberge were? Indem aber Petrus sich besinnet vber dem Ge-sichte/ sprach der Geist zu jhm/ Sihe/dieMänner suchen dich. Aberstehe aust/ steighinab/vnd zeuch mitjhnen/ vnndzweiffelnichts/deu ich Hab ste gesandt. Da steig Pe-trus hinab zu den männern/ die von Lorne-lio zu jhm gesandt waren / vn sprach r Sihe/
Ich bins/den jhr suchet, was ist diesache/darumbjrhiestydi Sie aber sprachen/Cor- Petrus WirbtneliusderHäupkmann/ ein frommer vnnd gefsedert;«»Gottförchtiger Mann / vn gues Gerüchtsbey dem ganyen Volck der Jüden/ hat ei-nen Befehl empfangen vom heiligen En-gel/ daß er dich solc foddern lassen/in seinHauß/ vnd wort von dir hören. Dariesferjhnenhinein/vndherbergetsie.
Deß andern eages zog Petrus auß misjnen/vnd etliche Brüder von Joppen/gien-gen mitjhm. Vnd deß andern eages kamensie ein gen Läsarien. Cornelius aber warte-auffsie/ vü rieffzusammen seine Verwand-ten vnnd Freunde. Vnd als Petrus hineinkam/ giengjhm Cornelius entgegen/ vnndsiel zu seinen Füssen/vnd beteten an. Petrus
l üq aber