Dame! »st Key dem Rönr'ge Lyro hoch gehalten / wfiaber doch seinen Abgott Bel nit anbeten/ saget/er ver-zehre sein tägliches Vpffer nicht/vnd bewilliget sich/dasich« anders befindet / zufierben/ also stellet der Röntgdie Speise dem Bel selber für/vnd laßt den Tempel/zu--vor/ auffDaniels befelch/drrrchauß mrt Aschen bestre-wer/wol verschließen / Da er nu kompt/ vnd siehct aufsden Tisch/rüffet er/ Bel sey Gott/Dantel aber zeiget ,mdie Lußftapffen der Mäner/ Weiber vn Rinder/daranspüret der Römg dcnBetrug/erforschct die he^mlichet»Gange/vnd läßt das pfasfengefindli» alles tödten.
ACH
dem Todt/ A.
styagis / kam das Königreich
an Lyrum/ arrss persia/ VnndDaniel war stäts vmb den Kö-stig/vnd ehrlicher gehalten/denn alle freun-de dess Königes.
lOsV^ hatten die zu Labylon eine Abgott/^derhiessLel / Den» musste man täglichopstern/zwölff Malter Weitzen/ vnd vier-tzig Gchafc/vnd drey Eymer Weins. Vndder König dienet dem Abgott sselbs / vnndgieng täglich hinab denselben anzubeten/Aber Daniel betet seinen Gott an.
Xomg foltdre8peisevNnddcn7ranck^darsetzen/vnnd die 7hür nach dir,..Ä?^sen /vnnd mie deinem eigen Rinn^^geln. Vnd wenn du Morgens ftükÄ'
kommefi/vnd findest/daß derLelMt,^
verzehret habe/ 80 wöllenwircrern^k
Oder Dmrielmussgeködtet werden^
ches aussvns gelogen hat. Sie verliessmsich aber darauff/ dass fiehatteeinenheM
liche6attgvnkerdem7ischgemacht/2
denselben giengen sie allezeit hinein/vMverzehreeen was da war.
Vnd der König sprach zu) hm: warumbbetest du nicht auch den Lel an s Lr abersprach:Ich dienenichtden Qörzen/die mit77 ände gemacht sind: Sondern dem Leben-digen Gott/ derHimmelvnd Erden gema-cher hat / vnd ein HERR ist/vber alles wasda Lebet. Da sprach der König zu s hm: Häl-testu den den Lel nicht für einen lebendigenGotti Sichest du nicht / wie vielertäglichjsjecVNdrrincketi Aber Daniel lacbee/vndsprach: Herr König / las dich nit verführen/Denn dieser Lel ist innwendig nichts dennLeymen/vnd aufwendig Lherne/ vststd hatnoch nie nichts gegen.
ward der König zornig /vnd ließ allen^feinen Priestern rüsten / vnnd sprach zuIhnen: werdet jhr mir nicht sagen/wer dissOpfferverzehret/so müstetjr sterbest, kön-net jr aber beweisen / dass der Lel solchs ver-zehre / 80 muss Daniel sterben / Venn er hatden Lei gelästert. Vnd Daniel fsprach: JaHerrLonig/ Es geschehe also / rviedu ge-redthast.
Es waren aber jhr fiebentzig Priester dessLel/ohn j hre Weiber vnd Linder / Vnd der
^ König dem Lel die Speise fÜrsetzcn/MerDaniel befahl feinen Lnechten /daß sie Zi-schen holetest/ vnd liessdieselbigestrewm/durch den gantzen Tempel / für dem L-ni-ge. Darnach giengen siehmauss/vndschlos.sendie Thürzu/vnd versiegelten stemird^Königs Ringe/vnd giengen davon.
Die Priester aber giengen dess llachr»hinein / nach jhrer gewöhn heit/mittenWeibern vnd Lindem/frästen vnd Um/alles was da war. Vnnd dess Msrgensschrfrühe war der König aufs/ vnnd Daniel mirjhm. Vnnd der König sprach: IstdasSie-gel vnversehrtEr aber antwortet: Ja tzmKönig. Vnd fo bald die Thür anffgnhanwar/ saheder Königauffdenlisch / michrieffmit lauter Stirn: Lel/ Du bist ein M-fer 60tt/ vnd ist nicht Letwgmüdir. AberDaniel lachet/ vnd hielt den Romg/dapernicht hinein gieng/vnd sprach rSicheMden Boden/vnd merck / wess stAdiestW
stapffen^ DerLo'nigfprach:IchseheW
Lass stapsten/^änner/vttd Werber m W
der. Da ward der Lönig zomrg/ vnd ß ^Priester sahen / mitjren Weibernvnd
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gegangen/ vnd verzehret hatten .
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