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Stück in Esther
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§EA kleine Brunn/der ein groß waßer-^slrom ward/ da die Sanne scheyn/ vnndhelle ward / das ist Esther/ welche der Lö-n-FZum Gemahl genommen/ vndzurLo-ttiMgemachthae. Oie zween Drache sind/Ichvudttaman/ Oer eine bedeut die Hev-den/so zusammen kamen / vnnd dennamendcr>dcttausstilAenwolten. Der ander be-deut mem Volck Israel/ welches zum HER-REN rreff/ vnnd der HERR halffseinemvolck vnd erlöset vns von diesem VncrlückErchukgrosse Zeichen vnd Wunder vnderden tteyden/ Dcnerhae allezeit vnterscheir»geilten/ zwischen seinem Volck vnnd den
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kleiden. Vnd wenn das stündlin kommenist/ daß die »eyden am stöltzesten / vnnd wiram schwechsten gewesen sind/ vn daß Gorehat richten sollen/ Go hak er an sein Volckgedacht/ vnnd seinem Erbe den Sieg ge-geben.
Vnd diese tage / sol man halten r'mMon-den Adar/ aufsden viertzehenden vn sünff-tzehendenTag desselben Menden/in allenfreuden/ vnnd mit hohem fleiß/ wenn dasVolck zusammen kompt/ Vnnd solewiglich also gehalten wer-den im VolckIsrael.
Ende der Stück ln Esther.
Horm VW der
vnd Daniel.
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Gusänna/Ioiakünswclb/tst schön vnd Gottsförch-tia/ gegen dieselben werden ;ween E! teste vest Volckesmirböftrlust entzündet/welches sie ernander bekennen/Auffeln;elt/da Susanna »nGarren tsi/vnd ikre Mäg-de verschicket etwas zuholen/wird sie von den Eitesten/die sich rmGarten verborgen/vm b liebe angefa!len/Dasie sich aber deß weaerr/machen sie ein geschrey vber si e/stellen sie darnach für Recht /vnd zechen sie Lhbruchs/darauffsie auch vervrcherlet wrrd/Danre! aber schreyetvber solch verkehret vrthetl/ fraget die Eiresten jedenbesonders/vnter welche»», Baum sie sie gefunden/vnndda sie nicht vber ein stimmen/werden sie als falsche Zeu-ge» getödret/vnd Susanna vom Todt errett.
S war em Mann
zu Babylon / mit M-
mcn Ioj akm,/der hatte emWeib / die hieß Susanna/eine Tochter Helkia / die- ^ warsehr schöne/vnd dazu
Gsttforchtig / Denn ste Hartesromme El-tern / die sie VNterweisek hatten nach demGesetzlose. Vnd jhrMannIojakimwarIchrreich/Vnnd hakte einen schönen Qartenünsernem Hause. Virnd die Juden kamenbey jhm zusammen/ weilerderfürne-war vndcrjhnen allen.
^^den aber im selben jar zweenEl-testen auß dem Volck zu Richtern gesetzt/solche I^eute / von welchen derv g. ^ rgt hatte/ Ihre dichter vben alle
)ir Las-^sH^ / Oieselbigen kamen'^O^lskim/vn wer eine Sache hat-
^ßc-d»sclbsfirrf,-kEm°».
den Volck hinweg war / vmb
^ pstegc die Susanna in jhrestesrett o.^Een zugehen. Vnd da sie die L l-! hen täglich darerngehen/ wurden
sie gege jhr entzünde mit Löser Lust/vn wur-den drüber zu Istarren/ vnd worffrndie/ch-genso garauffsie/ Daß sie nicht kuneengen?AÜnel sehen/ vnd gedachten weder an Got-tes wort/noch Straffe.
Sie waren aber beyde zugleich gegenjhrentbrandk/ vn schemetssichseinerdeman-dern zu offenbaren/ vndjeglicher hette gernmit jhr gebulet/ Vnd warteten täglich mitsteiß auffsie/ dass sie sie nur sehen möchten,ks sprach aber einer zum andn / ky / las vnsheymgehen/venn es ist nunzeit esiens. Vndwenn sie von einander gegangewaren/keh-ree darnach jeglicher wider vmb/vnnd ka-men zugleich wider zusammen. Oa nunei-ner den andern fragte / Lekandten sie beydej hre Löse Lust / Darnach wurden sie mit ein-ander eins/ darauffzuwarten / wenn siedasWeib möchten allein finden.
c^rlTtd da sie einen bequemen tag bestimpt^hatten/auff sie zulauren / Ram die Su-sanna mit den zwo Mägde/wiejr gewohn-heitwar/ in den Garten/ sich zuwaschen/Denn es war sehr heiß. Vnnd es war keinMensch im Qarten / ohn diese zween Ll-resten/ die sich heymlich versteckt hatten/vnnd aufssie laureten. Vnnd sie sprachzujbren Mägden / Holet mir Lalsam vnndLeissen/vnnd schließet den Qartett zu/ daßich mich wasche. Vnd die Alägde thatenwie sie befohlen hatte/ vn schloffen den Kar-ten zu/ vnnd giengen hinauss zur hindernThür/ daß sie jhr brächten/ was sie habenwolk/Vnd wurden der Männernitgewar/denn sie hatten sich verstecke.
Ir iH D4