Das Buch
Psäl-Z.
nen/Vnd eilt vernünfskigerHerr murret nitdrümb.
Stehe nicht aufsdeinem eigen kopffindeinem Ampt/Vnnd mache dich nit Leoltz/wenn man dein darfstEs istbesstr/daß einer stinesThuns war-te/dabey er gedeyet / Denn sich viel vermes-stn/vnd dabey ein Lettler bleibe.
Mein Lind/in Widerwertigkeit sey ge-trost /vnd trotze aufstSeinAmpt / Denn weran seinem Ampt verzagk/wer wildem helf-fen?Vnd werwrl den be^ ehren erhalken/dersein Ampt stlbs vnehret?
Der Arme wirr geehret vmb seinerAlug--heit willen/vnnd der Lerche vmb seiner (Su -ter willen. Ist aber die Klugheit löblich aneinem Armen? Wie viel mehr an einem Eri-chen? Vnd was einem Reichen vbel anste-het/das stehet viel mehr dem Arme vbel an.
Die Weisheit des Geringen bringet fhnzu ehren/Vnd setzet j hn bey die F ürsten.
Du sole niemand rühmen vrn seines gros-sen ansehens willen / ?Aoch seiirand verach-ten vrnb seines geringen Ansehens willen.Denn die Biene ist einkleines Vögelin/vudgibt doch die allersüsteste Frucht.
Erheb dich nic deiner 2xlevder / vnnd seyv nitstoltzindeinenvEhren/DeNNderHERr^MdemerMa sst wunderbare ch in seinen WerckcN / vnndtestätvndgewalt niemand werß/rvas er rhunwil.VilVyran-praugeomust. neu haben müssen herunter aufsdie Erdensitzen/ Vnnd ist dem die Arone aufsgesenk/arrssden man nit gedacht hette.Viel grosserblerrensind zu Loden gangen/vnnd gewal-tige Könige sind andern in dis Hände kom-men.
Verdamme niemand / ehe du die SacheZuvor erkennest/Erkeye es zuvor/ vn straf-fe es denn.
Du soltnrchtvrtheilen/ehedudie SacheHörest/Vnd las dieLeute zuvor außreden.
Menge dich nit in frembdeSache/Vnndsttze nikbey Vnrechtem Vrtheil.
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hie vnnd da flickest / Sok-m,
^ Manch er lässrs sm sawer werden/vn eily;um keichrhumb / Vndhindert sich nmft.
^^Dagegenchutmancher gemach,
iaülKededürffre/ ist dazu schwach vnd «m,Den sihetGorkanmivGnadm, vnndWiLmaUßdemLlend/vnbrmgerjnzEhen,E,K kich stin viel verwundern.
Es kommet alles von Gott/GlückvM
VnMck/Leben vnndl'odt / ArmutM»>^ichchumb.
Den Frommen gibt Gott Gü
v^enfrommen grvtGottGüter/bleiben / Vnd was er beschererdqsM^jmmerdar.
ieden haben/esjen vnd trinckeu v<Oütern / Vnd er weis nichr/daß sein 8M-lin so nahe ist/vnd muss alles andern IGvnd sterben.
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Bleibe in Gottes Wort/vundvbedichdrinnen/vnd beharrein deinem Beruß/VßS dich nit irren / wie die
las dich nitjrren / wie die Gottlosen MOut trachten. VertrauwedvGstt/M-
bleib in deinem Berufs / Denn es ist demHLR-RN gar leicht/einen Armen Reichs
machen.
GOtt segnet denFromenjre Güter/vndwenn die zeit kommet / gedeyen siet>»ldr.^Sprich nit/ Was hilsftmichs/vnwashabich die weiliGprich Nit/Ich habgenugMZMiu,kan mirs fehlen? mW.'
wenn dirs wolgehet / so gedencke/ vssE'dirs wider Vbel gehen kan / Vnd wenndüs^^Vbelgeht/ so gedencke/Daß dirswiderwo!gehen kan: Denn der HEAR kanememje^lichen leichtlich Vergelten im lobt/ wie ns
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verdienethat. Ern Löse Stunde machet/daß man aller frewde vergisset/ Vnd wem»der Mensch stirbet/so wirdterinne»/ w>e»r 1,^gelebthak. DarumbsoltduniemandMMensur seinem ende / Denttwas«"E
einManngewestsey/dasßndetsichs»»!»/
nen lIachkommen.
XI. Kap.
An mancherlei handeln gewinnet «tan nichts/ vnndnicht sawer Arbeit / sondern die Gnade Gottes glbrReichthuinb vnd gedc^en/Manchergedencker von sei-nem Gut noch wotzu leben/ vnnd muß es doch andernlajscn/lm Berusfsolt man bleiben/ vnd Gott vertrawS/denn ;u deßSegen skehets/daß man reich werde/Es ge-he einem wo! oder vbel / sö soil man gedeneken / daß essich bald wider andern kan/ vnd keuren sol man für sei-nem Ende rahmen.
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XII. Kap.
Ein Kind / Stecke dich nicht
in mancherle'sl^ändel/Oenn wodu dir mancherley sürnimbst /wirstu nie viel daran gewinnen,wenndu gleich fast darnach ringest/ 80 er-langest du es doch nit/ Vnd wenn du gleich
cher Een/egkchcn herberge-iM»''^
Sender seinen wirt/VirdnMISaiXm-b dem se-ncn / L>ea Fron,men vnd GoMßr««'
߻En ^ ^en Fron,men vno tvon-,..- .
1 reik^,^,'^"^^»n/vnd Nichrden Gottlosen/ VMvnsftärche»/ Indernochw»'«'/ O^^"r»erechterke»nen/rve»nnbttM^
. r>. tt>ki vnterßchetersichM^
LrermdevridFeMderechterkenneii/u""---
seinen Feinde zu sich zeucht/vnterstchaerM»^,
selber auß dem Seul zuheben/wer sich a»
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