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Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
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128r
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VH.§ap.

MberMüwr kleine örn/ssm hatten/ d.r 6-^mir'ch Wisset-holeterr/ So war es doch

^miövrr/dzsiesichdamrelaben kuttdre»Darumb kamendie^mmonitervnd ^7'

aörk-rzu bloloferne/ vnsprachen: Die 7r

^MaelchörensichmLtgegenvnsL

tttt/ oudern halten sich aussm tz»,, ^

^Mg-ln/daruntersie sicher siad /L"

,. Dar-

^/nurdieLrunnen verwaren/dass sie"Äe Wasserholen mögen/ so müssen sie onÜkwerdk sterben/ Oder die noch wirdtsie^.aen/ daß sie die Stattvbergebenmüs-«elcke sie meynen/ daß sie nicht zuge-Lttnett sey / weil sie in Lergen ligk. Diesergefiel ttoloftrnes vnnd seinen Krngs-le»ren rvol/vnnd leget je hundert zujegli-

chembrunn. .

man nun zwenylg tage dte Brunnenf ^verwarechatte/ hatten die von Berhu-j,» kein Wasser mehr / weder in Cisternenn§ck sonst/daß sie eine tag lenger/ nach not-Mfsi haben möchten/ Vn man mnsie täg-lich den Leuten das Wasser zumessen. Dakam Weib vnd Liann/jung vnd alt/zn Osiavnd den Eltesten / klagten/ vnnd sprachen:Gottsey Richter/zwischen,euch vnndvns/daßjrvnsmjolchel^ochbringek/damltdasjhr vns nicht wölket lasten mit den Hssyrernftiedemachk / 80 vns doch Gott in jre ttän-de gegeben hat/ vnd wir keine hülffe haben/sondern müssen für jren Ange für Durst ver-schmachten/ vnnd jämerlich vmbkommeN.

Darumb fordert das Volck zusammen/daß «ir vns dem ttoloferni williglich erge-ben. Denn es ist bester/daß wir vns ergeben/mdbeMlebenbleiben/vnnd also Gottlo-ben/Denn daß wir vmbkommen/vnnd füroller weltzu schänden werden/ Vnd sehensollen/ Daß vnstrWeib vnnd Kind so jäm-merlich für vnsern Augen sterben müssen,wir bezeuge heute/für Himmel vnd Lrden/vnnd für vnfer Vätter GOtt / der vns jetztstraffet vmb vnfer 8Hnde willen / Daß wireuch gebeten haben/ die Stakt dem ttolo-Mi ausszugeben / Daß wir doch durchsschwere bald vmbkämen /vnd nicht so langfürvurst verschmachten.

Da ward ein gross heulen vnd weinen imNantzeuVolck/ Lcliche stunden lang / vnndIchrsen zu Gott/ vnd sprachen: wir habengeltmdigt/ fampt vnstrn Vättern/ Wir ha-,,, ^'"ißhandelt/ vnnd sind Lottloß gewe-,en. Aberdu bist Barmhertzig / darumb se>-b Lnadig / vnd straffe vns /du selbe/ Vndb-«^"^bich bekennen/ vbergib vnsnit°^7^den/ die dich nicht kennen/ Daß sie^whmen/woistnunjrGotti

^^8 Aestbryen vnd geweynekvnd ein wenig war still worden/Dsras auss/weynek vnnd sprach: Lie-

ben Brüder/habt doch gedulk/ vnd la stvnsnoch fünsscage der hälfst erharre von Gote/

Gb er vns wolt Gnade erzeigen/ vnd seinenFlamen herrlich machen. Wirde vns diesefünsseage nicht geholssen / 8o wollen wirthun/wie j hr gebeten habt.

VllbCap.

Hndlch eine Gortsfürchttge vnd reiche'Witttve/be-schwerer» den Eltesten deß Volck« harr/ daß man den«

-HErren zeit vnd rage ;nhelsten b<snm,ner / heisser aberinLniugltchen Gott vmb BarmherylgLelt bltten/vnnddeß Trostes warnemen/daß Gott die Patriarchen auchversucht/vnnd durch ma-rcherle)» anfechtung bewehrethat/welcher gedult vnnd bestandigkeit sie folgen sollen/vnd auchfürsie brrren / daß Gott ;uihrem fürnemmenGlück gebe.

Ölchö kamfürZudith/ wcb MW

che wareinewittwe/eine Toch-ter Merari / deß Sohns Vz / deßSons Jostphs/ deß Sons Osie/deß Sohns Elai/ deß Sohns Jamnor/ deßSohns Jedeon/ deß Sohns Raphaim/ deßSohns Achreob / deß Sohns Malchie / deßSohns Enan/ deß Sohns 27 KrthanZ a / deßSohns Sealthiel/deß Sohns Simeon. Vnjr Llann hatte geheisten Manasses/ derwarin der GerstenErnde gestorben/ Denn da eraussüemFelde war/bey denArbeitern/warder Kranck von der blitze/ vnd starb in seinerStatt Bechulia / vnd ward zu seinen Väk-tern begraben. Der ließ die Judith/ die warnu drey jar vn sechs Monden eyne Wittwe.

Vnd sie hatte jr oben in jrem Hause ein son-derlich Kämmerlingemacht / darinn sie saßmit jren Llägden/ vn ward bekleidet mit ei-nem 8ack/vn fastet täglich/ GhnamSab-bath / ^Lewmonden vnd andern Festen deßHausesIstael.Vnd sie war schön vnd reich/vnd hatte viel Oesinds/vnd blöfe voll Och-sen vnd Schafe/ Vn harte ein gut Gerücktbeyjederman/daß sie Gort fürchtet/ vnndkuttdt niemandt Vdel vonjhr reden.

Judith / da sie höret/ daß O si'as z;r- La.»Kr»^gesagt hatte/ Die Lrarc nach fünsska- *

S-» / d-n Lss?r»nauK»gebE / Sand« sie,»de» LsttLnLhambrivnd Lharmi. Vn»da sie zu j hr kamen/ sprach sie zu s n en / was Ehesten/re»söldasstin/ daß Osias gewüliget hat / die8tatt den /^ssyrern ausszugeben / wenn vnsin fünfftagen nik geholffen wirt i wer se'fdjr/ daß jr Gott versuchet ? Das dienet nicht/

Gnade zuerwerben / 8ondern viel mehr2orn vnd Vngnade. WoltjrdemHERRTkewers gefallens zeit vnnd tage bestiininen/wenn er helffen so!^ Doch der HE ?ror ist gs-dültig/Darumb last pnsdas leyd sein/ vndGnade suchen mit Echrenen/ DenGott zür-net nicht wie ein Mensch / dabersichnicktversöhnen laste.

X im Darumh