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Vorrede vöcr dm Propheten DantcK §4-
T.rsisolche;erth«lete/ vngletche lerdKch/we»l verselbigeRäntgsich straffen lest/vnd hs-»enget/ sver«ner vmvden andern kehret sich;» Gott mttyechrer Busse/ Demur vnd Be- ' "
/lieben/derart er silbs/ Daß ein solch schwach kandtNlß/Laß er ohnzwnffelauß einem Tyrannen«»
«^-1 «7rr / das sich »mt verdündniß vndfreundt- grosser Hcylig ist worden. Ader h,e wlrt der verstockte/
^cick «nv der bey andern Röntgen flicken vnd sich vnbußfernae Tyraü / der sicher vnd fröttch ,st tn seiner
«nvr/ es wtrdt doch nicht helffen/noch boßheit/gestraM/ohnalleBarmhertzigketr/daßerleib
,„uß also allein vttrch Gottes fürse- vnnd leben/Land vnnd Leute/ auff eynmal verleurek.^^.«-üLrckevndflHyhaden/wennessLlnsol. Meiches frevlich zu «nem schrecken allen dergleichen^ÄBcra/vavon Ser Srem/dhn Mensche» Hände Tyrannen geschrieben ist. DaMLliNS
l^7»isseawnvr/deuteneklichedre deürgeIungfraw Vl. LchP.kOMVet», feistlieblichExeM- LSwMlschg«
, rtt«" / von welcher ^pel/da ein feiner fromerRönig tst/der DanielKeb worffeo.
^cnjcd>>cri;urdun/vnVNrm^vnchrrstltch^eredt/-g ^ Das muß Daniel auch bey den anön grossen Han-
Wirt auch endtltch in der Löwe loch geworffen. La werdendie gefangenen elenden Inden wrderumb betrübt
^^A/vnd doch nun von,nen gexlssen/vnd vn-
^rVicHctvenkomwen/Darst worden se»n. Aber Gon beweiset sich abermal redlich
wsrvcn ui allen diesen vier Räntgrelche» / vnd wlrdts ^nnd tröstlich/vnnd kehrer das Spiel so fein vmb/daß
Daniels Leinde das musren selbs außeßcn/ das sie ihmharten gebrockt, wie der ? .Psalm sagt: Sie gehen mitVnglück schwanger/ Aber sie geberen einen feil. Ir vn-glück felter ausfchren Ropff/ Vnnd ihr freue! auffjhrenMürbel. ^ .
Also ist Daniels Leben nichts anders / Venn sin fei- -OüMklBner rerner Spiegel / darrnn man sicher deß Glauben« Lobs».Rampssvnnd Sieg / durch Gottes Gnade/wider alleTeuffcl vnd Menschen/vnnd seine grosse Lrucht vnndNvy/den erdurch Gedulr vnndTreuy/ schasst/ beyd«für Gott vnd der Welt.
Ä M.Lap. sckreibk er abermal ein groß
U clwunderzeici'en deß Glaubens/ daßdiedrcy Män-^»„alSenden Ofen erhalten werden/Dadurch penn
^7rt)ck«nnt vndgeprriset ward vomRönige/durchsics' Rönigreich-auch Mir Schrissten. wclchsaber-
^msla-schichtiurrostdengefangencnIüden / welchekni''» ,ren> Gott gar veracht vnd nichts waren zu Ba-oclrnierdenTyrannett vnd falschen Göttern. Aberh.c»'irt,r Gott hoch geehret vber alle Götter. Ausfdsßsi>.rfck gl«,dm sollen /Er könne vnd wolle sie wol er->^n -;u reckrer zeit/vnnd in deß an solch« seiner Ehrewv Wunder/ sich halten vnd trösten.
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ZsLN VII. Cap. gehen an dr'e Gesichte vnd Vier König-
^Weissagungen / von den zukänssttgen Röuiaret- reich durch
Weissagungen
—.. ^ - —' —Zukänffclgen Röuigret- reich durch vier
Md«E«! ^ /W ki sllll. Cap. sieht ein tresf NM Erem- chen/vnd sonderlich von dem Reich Lhrlftl/vmb wel-- Thier angezeiFt.
M>« H pörviderdte wütrtgcn vnd Tyrannen. Den daE ^f w:rdcdergrosse mächtige Rönig / seiner Ver-nunjstberaubr/vnd so rasend vnd toll/ daß manihn wieemen tollen Hpnv nrir Retten binden / vnv auff-aiiFeioegehentassen muß / den man bey den Leutennicht hat mügen leiden Jetzt weil es da im Luch siebet/schauere« em gering plng/ Aber wenn wir Herren sol->cn dabcy sein gewest/vn solches gesehen haben/so wür-r>m Wirern schrecklich grewlich vrthei! Gottes gesehenhsbeu. Also / daß sich wol sederman hettemüßen vonHcrtzen erbarmen / vber alle Gberherren vnd böse Ty-rannen / daß sie so grausam vrtherl müssen gewarren/«oMrerHcttschafftMlssebrauchenGoichcs aber gcschlcht aucb/;n rrosi /dazumal den e-^n, gefangnen Jaden/ Vnd jetzt vnd jiumerdar/al-
ijciü- denTyxannen geplagt wcxdcu/odcr vurecht
!eiVcn/L>aßsiesehen/wleGotkwölle vnnd könne / vns«chenanvnsernFeinden / mehr dennwirwündschcn« I ch"sske,wie der zZ.pjalin auch sagt: Der Gerechte wirr
^«orewven die Rache sehen / vn „o seinen gang in deß.iniiiiD .Mk ^^losen Llut baden. Darumb sollen wir j'oichen Ty-^ «"elir allein gcdülttglich lerden/Sondern auch
ss!c>«^M>die?°!^künffngen vrrhclis erbarmen/vnndfür sieiB«»!. my„ch blttcn.Gteich wie bre der fromn^Danrel rbut/
L Gleich wie lue der fromrneDantel thut/
Mr ^verruber sich/daß den, Rönige (dersicdoch gefan-i ^ wa ?"d,r Land zerstöret hatte) so vbelgehen soi/VndM"sl,ebcrse»,enFetnden.
"^/?"^"mb»si das für die fronnncn Herren vnd
chas wrtlen alle diese Gesichte gefchebrn. Vnd auffs er-ste/Dte vier Römgreich / die er droben im r. Tapir, imgrossen Bilde angozeigt hat / sihet er hie abermal/ tn ei-tler andern gcsialr/nemltch/in vier Thieren/Allermeistvn»b deß vierdten Thiers/ deß Römischen Reichs wtl-len/Va von er etwas werter sagen wil- Denn vnser dem-selbigen Räntlschen Reich soll das grösstst« ding auffErden geschchen/nemlich/ Christus koEen/dte Men- Reich,schen erläsen/vnd die Welt srende nernmen.
t^G lsinundas erste Threr/ dasRönigreichzuAssy- Das,.Thier/v«,2 rren vnv Babylon / da« ist der Löwe mit den zween Löwe /mit denAdelcrs Flügeln. Denn es ist das edelste vnd beste/ zween Ä^e lk Vi kvnd (wie droben gesagr)das gülden Rsptgreich gewest Flügeln,für allen Die zween Flügel sind dtezwey stüek deßReich? AflyriavüBabylsn.Vnd >m Wirt em Mensch-lich Hertz gegeben/vnd stehet auffsetyen Füßen / Denncs bar der andern RSmgretchen keines solchen Röviggelzabrder so wunderUch znGotteserkandtntßkoiSenscy/Auch nicht so viel gvofler/haltger/weiser Leut amHoffgehabtarsdrßRönigrelch. ^
As ander Tbier / der Bäer/tst das Rönigreich tu ^-Thler/ dOk
persen vnd Meden/wclches hat das vorige zu Ba«bel zerstörer/vnd,»«seine Flügel außgeraufft. V»Mhat vnter seinen Treuen / drey Rtbbcn / (das sivd dreygroße langeTeene) Das sind dlefärncmmesten Rönt-ge/ Lores/Dartus/ vnnd ZLerxes / welche das meyste indiesen, Rönmrerch gcrhan/Vnnd viel Flelschgefreßen/
^ t- tw 7 ,I>.^'^^s^utz vnd schirm/Na Tapircl hören werden.
^ ^"«^^«llche Leben/durch vre Gberkett v-<As vwrdeThter/mtt den essern Teenen/iftnuvas ^54 TWer/mit
,^n d daß chm fast «olgefaUe/ wo ein xcchtschüldtge / das letzte / nemlich/das Römische bi eisern Teene/r«
»erkin-«.^ ',.xcre,/v„^ VN» xandcrs l» GrreclMilanp.
errub»»7>>ruhen lest. Damit Gott anzeigt/daß vier Rönrgretch worden sind /
A»ß welchem darnachwie wir im folgend«
/wo cmDenn cs
' dL'" Elre/schönLaub(spt-cht er)
f°E>che edle gutewerck. weil es dennHan/ eo. ^lSefeller/daß er« so fein malet/lobct vnnd^/ob« lust vnd liebe fern Lnipt trei-
«uch^ielchvollermühevnarbeitl^. Sot-/,IH.„ww
Röuigrerche/mtt welchem die Welt sol ein ende ha*ben wie denn hie Daniel vrst saget vom Jüngsten Ge-richt/vnd von ver Heiligen Rönigretch/sö nach diesemRömgreich folgen sol. —, .
^ Er mahlet aber dasselbige RsmsscheRZnigreichal- Römisch ? Reichs
r niühe vn arbett ist. So sollen wir sö / daß zum erst« sol zertrennet werden in zehen RS- rettWuavng.,
^ ' Das sind die zehen Hörner, als Svria/Egr-
. ^v»^M^»^^/^teTyranensind/Sondern mgrerch/
wMtvnd -""'Pt sie haben vonGott/ vns pren/Asia/Grecla/Aphnca/Hispanla/Sallür/Iraks/
- SlMV aGermanta/Anglia.
kompt aber erst E^empel rvl- Vnnd daß ein kleines Horn/sol drey Hörner von v«
«-yrannen.DeüdasvorigeExempelist«och forderstenzehsa Hörnerabstosseo/Dasrst serMaho-