XIII.
Der Psalter.
XV.
Ein Psalm Dauids/vor zu singen.
El» Gebet/daß doch Gott vnstr angst vnd dcß Fein-Ves vbermuth nicht;»lange zusche / sondern vns erhö-re vnnverfrewe/damit des; Feindes rühm ;ergehe/vn-
ser hoffnung besiehe / vnnd wir deß dem HErrn vancrsagen_
Err wie lange wilt du mein so
^ gar vergeffen? Wie langverbir-gestudein Antlitz fürmrr?
Wie lange so! ich sorgen in mei-ner Seele/ vnd mich engsten in meinem her-tzen täglich ? Wie lange fo! sich mein keindvbermich erheben?
a Schaw doch vnnd erhöre mich HERR/
Stngen) Mach meinGotk/ Erleuchte meine «Augen/daß
^ ich nicht im ffode entschläfst,
stchrfrouch. - -
Sn Psalm Davids.
was rechte Christen sind / die wandeln,«,
reshery^ns/sinoihrcn, sechsten vnschLdh^L^dm eyd W,,che,n
dlefromnrcn/harren ocn eve» rr'„a,ern Ntcln/^^sichdurchGezchencken.'chtvcrkchrcn ^
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Daßnichk mein keind rühme/ Lr sty meinmächtig worden/Vnnd meine widerlichersich nicht srewen / daß ich niderlige.
Ich hoffe aber darauff/ daß dnjogttedigbist/Mein Hertz frewet stch/dass du jo gerneKliffe st.
Ich wil dem HERREN stngen/Daßer sowslanmirrhut.
ERR/wcrn'ü-dtwchn«,,
dernerHürren?Wer wadtdlb°»-uffdcmcm h.,Ugk»^KLM wer shn wandcl evnhsxHec/Vud recht chuk/Vnd redec du wari!vonHeryen. ^
wer mit seiner Zungen nicht vi rleiM.
det/ Vnd keinem rAehcsten kein arge» chlic,
Vnd seinen LAehesten nicht fchmcher.
Werdie Qottlofen nicht achter/ Gsnderehret die Gotkfürchtigen / wer seinem Ne.hestenschweretvndhelts.
wer sein Geldt nicht auff wuchergLet/vnd nrmmek nicht Oeschenckevber den Vn,schüldigen / wer das khut der wlrdrw-lbleiben.
XVI.
Ein gülden KlemotDauids.
Ein Psalm Davide / vor-
zu singen.
Infra,';.
Em Rlagclied vber der Gottlosen bosikeit/vnnd al-ler Mensche,, vncüchrigkeir / weiche d,e wercl'hcxiigennicht Verstehen / treiben also mit ihrem Gottesorenstschmvere)t/vnd verachten wasfronttneLeure darnr re-den/durch Christum aber vnnv jern Euangelton wlrdtder srchen geruhten.
Thoren) Das»st/ Rohe loseL-:-rte/dle nachGottnlr fragen.
fürchten) Gott
ürchten sie nit/jönst fürchten siel ßlerley / AlsHauch/Bcot/Hut/Ehre/
! rahr/Todt.
Ze ^ Thoren sprechen Ln ihren
hertzen/ ist kein Gott/ 8ie rü-
gen nichts vnnd sind ein Qrewelmir shrem wesen / Da ist keinerdergucsehue.
Der HERRfchawet vom Himmel auffderLIenfchenLinder/ Daßersthe/ Gbje-»nand klnFsty vnd nach Gott frage.
2iber sie scind alleabgewichen / vnd alle-sampr untüchtig / Da ist keiner der Gutsthne / auch nicheeiner.
wil denn der Vbelthäter keiner das Mer-ck en? Die mein Volck fressen / dz sie stch Neh-ren / ^ber den HLRRLNruffen sie nicht an.
Da ffelb b furchten sie stch / Aber Gott istbes den» Geschlechrder Gerechten.
Ihr schendetdeß Armen raht/Aber Gottist seine Zuversicht.
Ah / daß die hülffe auß Zion vber Israelkeine / vnnd der HERR sein gefangen Volckerlostte/ Go würde Jacob frölich seyn/vndIsrael stch srewen.
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Christus betet vmb erhaltung/dü er nach dcniM«des Vutters für vns lerder / Die einen andernHcslanSsuchen/deren wrl er auch nicht/vnnv bescheretihnivchder Vatter smmerdar ein liebes Volck / deßdanckttrshm / vnd getröstet sich sein mit freudrgem HerrM/vaßer ,!)n anß dem Grabe /vnd von der Hellen/ ins Hm»«lische leben führen werde.
Eware mich/GOtt/Denn
ich trawcauffdich.
Ich habe gesagt zu denrHLr->
__ren/DubistjaderHLRR/H
inup vmb deinen willen leiden.
Für die Heyligen/fo auffErdcnsind/Mfür dieHerrlichen/An denen Hab ich allmei»gefallen. W>
Aber jene/ die einem ändern nache'sM r» »werden groß Hertzcnleid haben / Ichm-« Ltz '"?jhres Tranckopffers « mit dem Blut ^opffern / k>Ioch ihren b!Iameninmerm>"D Aeß,Munde führen. , A
Der HERR aber istmein Gut/vundmei" ^ ^Theil/DuerheltestmeinErbcheil. . M
Das Löss ist mir gefallen auffLrebllch B
Mir ist ein schön Erbcheil worden. A« ^
Ich lobe den HERREN der nrirgckirM ^ ^
Har/Auoh züchtigen mich meine^iereuv
Ich chabe den HERREN allczertst-r-^ Az,.n/ Denn er ist mir zur deckten/Dam At»werde ich wol bleiben.
Darumb frewet stch wein Hertz /