Druckschrift 
Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
Seite
232v
Einzelbild herunterladen
 

XII. Lap.

Hiob antwsttct.'Erwisie das attcs sehewol/r'nan-«csthcn sie, hn gar verlachen/denn alles was da ist/vndlebr/tft,c allein vonGott/vnd in Gottes HanV/so »ft d»cXvetßheitGGttesvberalle weißbett/ auch der Elre-ften/vnd kan ihr niemand» widerstel-en/denn erkan dieklügcften vnnd heiligften ;nNarren machen/ vnnd denDürften ihr anfthen / heymltgkeit / vnnd »nacht / ia deninuhr ftlber ne»n»»en/ vnd zu nrchre machen.

asBuch XU.§ap.

DaßsiedieFinstermsi tappen ohneL.^

vnd macht siejrre/wiedle^runckene. ^

XIII. Kap.

<v b wo! Hiob vas alles weiß/ so rvolte er dochmit Gott rechten/denn siez» gering sind vonselnr^G«richten ;ureden/als der an ihnen ftlber nochvtÄhi«^>a "» no»k ^

HLo5.

^/wolreer^rver,'»ir,hm rede», Bttter auchh,^

Ae,ch/ d-M?ttmttAn/als eyner «lendene«««,

W/das hat alles mein ^

ge gesehen/ vnnd mein Ohrr gc,h-rek / vnnd Habs verstände«.Was jhr wisset / das weiß ich

r-rtik.Glöm-mcnv tocht.

A antwortet Hiob / vnnd

sprach r Ja / j hr se'st die Leute/ mchr st» ftrengfahren wolle,mit euch wirk die Welßheit ster-ben. Ich Hab so wolein Hertz alsjr/ vnd bin nicht geringer denn jhr/Vnd wer»st / der solches nichcwiste ^ Wer von seinemwehesten verlachet wirk / der wirk Gott an-

ruffen/ derwirkjn erhören/ Oer Gerechte vn auch/vnd bin nicht geringer denn jhr. DochLrome muß verlachet sein. Vnnd istein ver- wolt ich gern wider den Allmächtigen machtet a Oiechrlein für den gedancken der den/vndwoltgernmitGoktrechken. VennLtolyen/stehet aber/dz sie sich dranärgern, jhr deutets fälschlich/ vnd seyd alle vnnüyrOer Verstöhrer »üttenhabendiefülle/vnd Lrtzte. Wolt Gott jhr schwieget/ so würdentoben wider Gott rhürstiglich/ wiewol es jhrweise. Höretdoch meine Straffe/vndjnenGottin jhreHände gegeben hat. merckc aust die sache/ davon ich rede. U)slc

Fragedoch das Vieh/ das wirtdichsleh- jhr Gott vertheydigen mitvnrecht/vndfürren/vnnddie Vögel vnder dem Himmel/die )hn List brauchen e wolt jhr seineperssnwerden dirs sagen. O der rede mit der Erde/ nnsehen ^ wolt jr Gott vertretteni wirdk»die wirt dichs lchren/vnd die Fisch im Meer euch auch wol gehen / wenn er euch richtenwerden dirs erzehlen. Werweiß solchs alles wirdk i Meynec jhr / dass jhr jhn keuschennicht/ Daß deß H LrrnHandtdas gemacht werdet/wiemaneynen Menschen teuschetihat i Daßin seiner Handtist die 8eele/alles Erwirdt ench straffen / wo jhr Personaldeß da lebet/vnd der Oeist alles Fleisches e's- sehet heimlich. Wirdt er euch nichterschre-nesjeglichenistrüfetnichtdasOhrdieRe- eben / wenn er sich wirdt herfür thuni Vnndde f,V""d derMund schnreckee die Speiset seine furcht wirdk vber euch fallen. Ewerb Ja bey den Lroßvättern ist die b Weißheir/ Qedächtttiß wirdt vergleiche werden der

Dasist/Jtsa- vnd der Verstände bey den zelten. Beyjhm äschen/ vndewer Kucke wirdt wie ein Les-«er/ wechhclt sty rH weißheit /vnnd Gewalt /Rahe vnnd menhauffen fein.v2r?rn. Ichsirg Verstände. Sihe/wennerzubricht/fohilfst: Schweiget mir/ dass ich rede/ essolmil

uber/sie stybe;» keittbawen. wennerjemandt verschleust/ nichts fehlen, was sol ich mein fleisch mitGorr/welaxral- kanniemandcaussmachen. Sihe/wenner meinen zäenen<> bersten /VN meine Seele m HPr'efter/Rlch-" ^as wasserverschleusk/ Lo wirdt alles dür- meine ttände legen e Sihe / er wirdt mich ^

reu/Gewoir/ re/Vndwennersaußlästet/ 8 o kehret er das doch erwürgen/ vnnd ich kans nichkerw^l-M

Rnnft/Hc^ig- Oandtvinb. Er ist starck / vnd führets auß. ten/ Do chwil ich meine Wege für jhm straffkclt/zuntchrcge- Sein ist der da jnct / vnd der da Verführet, fen. Er wirdt ja mein Heil sein/ Denn es ^ ^

' Er führe t die Ringen wie ein Raub/ vnd komtkeintteuchlerfürjn. HörekmeineReeW

nrachek die Kichter toll. Er löset auffder- de/vnd meine Auflegung für ewern G hren ^nigezwang/ Vnd gürtetmie einem Gürtel Sihe / Ich habe das VreheilschongefM^^^^^^

«e/i>

jhreLenden. Er führet die Priester wie ein Ich weiß/daß ich werde gerecht sein. ^ M .Rau b/ Vn l ästs fehlen den Festen. Er wen- ist / der mit mir rechten wii i ^berttvnMP^ ^üi>z,n

detwegdieLippenderwahrhaffcigen/vn ichschweigen/vndverderben. .

nime weg die Sitten der-^lten. Er schüttet Zweyerley thuemir nur nicht/st w ^ ^

Verachtungaussdie Fürsten/vnnd macht mich für dir nit verbergen.denBundtder Lewaltigen loß. Eröffenet ferrne von mir sein/ vnddein Scyreot^^ ^die finstern Gründe/ vnd bringt herauf das schrecke mich nicht. Rüste mir/ lMtunckel an das Liecht. Er macht etliche antworten/ Oder ich wilreden/an .zum grossen V'olck/ vnnd bnnget siewider dumir. Wievielist meiner Missetyar .,vmb. Er breitet ein Volck auf/ vnndtrei- Sünden § Lasmich wistenmeinevbets wider weg- Er nimt weg de»; muth der tung vnnd Sünde, warumb veror 3Obersten deß V olcks im vairde / vndmacht dein /Vndliy / vnndheltest michsiejrreausseMem vnwege/ dakein Weg ist. keindt ^ Wilt du wider ein

Htl