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Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
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Stanr

Das' Buch

BenIamin VcnIanntcrtt;u xverbern. Die vbrrgen zwe^kun-fti-ier gar auß- dert lassen sie Vene ;u Silo beym Tany u» Felde D"ng-«erilaet. frawen abranben/ vaß also derganye Srain sein r^rv--

rhcilwiveu bewohnet.

Je Männer aber Israel hak

tenzuMizpa geschworen/vndgesagt: lAiemaud sol seineToch

terdeBenIainiternzumWei-

be geben. Vnd das Voick kam zu demHau-se Gottes/vnnd bleib da biß zu Abende sür

Gotk/vndhubenauffjhrestimme/vndwei-

neten sehr/vnnd sprachen: (l> HERR Gottvon Israel/warumb ist das geschehen inIsrael/daß heute eines Stamms vonIsraelweniger worden istk Des; andern morgensmachte sich das Volchfrüheaust/vndbau-wetedaeinen Altar/vnd opstertenBrand-opffer vnd Danckopffer.

O^lAd die Linder IsraelsprachemWer ist

Mergend von den Stämen Istael/ der niemit der Genreine ist herauffkommen zumHLRRNi Denn es war ein grosser Eyd ge-schehen/daß/wer nicht hinauffkäme zürnHERRN gen Mizpa / der solt de ß tods ster-ben.Vnd es renwete die Linder Israel vberBenIammjreBrüder/vndsprachenrHeu-te ist ein Stamm vsnIsraelabgebrochen/Wiewöllen wirjnenthnn/ daß die vbrigenWeiber kriegeni Denn wir haben geschwo-ren bey dem HLRRN/daß wir j nen von Vtt-sernTöchtern nicht Weiber geben.

sprachen: Wer ist jergend von den^ StämmenIsrae! /dir nithmauffkom-men sind zum HERREN gen Mizpa-' Vndsthe/da war niemand gewesen im Läger derGemeine/von Jabes in Gilcad/ Denn siezehleten das Volck / vnnd sihe / da war keinBürger da von Jabes in Güead.Da sandtedie Gemeine zwölsstausene Mann dahin/von streitbaren Mänern / vnd gcbokten Z h-»ren/vnd sprachen: Gehet hm vnnd schlagtmit der Gcherpffe deß Gchwerds/ die Bür-gerzn Jabes irr Gilead/rmtweib vn Lind.Doch also solt jr thrm / Meswas issännlichist / vnn d alle Weiber die beym Mann gele-gen sittd/verban ner.Vnd sie firnden bry denBürgern zu Jabes in Güead/VierhundertDirnen/die Irmgsiavwen/ vnd be'x keinemManngelegerrwaren / vnd brachten sie insLäger gen Silo / die da liget im Lande La-naam

^>Asandtedr'e ganrze Gemeiuehin/ vnnd^ließ reden mir den Bändern BcnIamin/die im Felß Lnnmon waren/vnnd rieffe^jncn friedlich. 2Usokamen bieLwdcrL«,-Jamin wider zu dersclbigen zerr/ Vnndben jhncn die Weiber dre sie harren erhal-ten von den WeibernIabes zu Gi!ead/v,rtzsunden keine mehr als 0. Da reuwer esdas

Volck vberBeuJamirr/daß vcr HERRcin

Riß gemacht harre/ in den StLrnen Israel.'X/'k^d die Eltesten der Gcmerne sprachen:

^ was wollen wir thun/daß die vbrigen S-nqauch Werber kriegen i Denn die Weiber inBenIaminsind vertilget. V-rndsprachen: bADievbrigen von BenIamm müssen jajhr>«i»^Erbe behalren/daß nichkein Sram außge-tilget werde vonIsrael. Vnnd wir könnenjhnen vnsereTöchter nicht zu Werberngc-ben/Dendie LinderIsrael haben geschwo-ren vnd gesagt: Verfluchr s'ey der den Ben-Jamitern ein Weib gibt.

Vnnd sie sprachen: Srhe/Es ist ein Jar-fest deß HERREN zu Güo/die zur Msskcr-nachtwerrs ligt BethEl/gegen der Son-nen Auffgang / austder Strassen / da manhinauffgehetvonBethElgenSichem/rijvon Mittag Werts irgt sie/ gegen Libona.Vn sie gebocren den Lindern BenIamin/vnd sprachen: Geher hin/ vnd laurecindenWeinbergen / wenn jhr denn sehet/das dieTöchter Silo heraus mit Reige zumTantzgeher; / so fahret herfür / auß den Weinbengen/vnd nemein jeglicher jmein weibvoitden Töchtern Süo/vnd gehet hin insLandBenIamin. wenn aber jhreVätteroderBrüder komen / mit vns zu recheerr/wöllektwir zu jhnen sagen: Seyd jnen gnedig/dem»wir haben siemcht genommen mit Streik/Sondern jhr wolrsie jhnen nicht geben/Vitschuld rstjetztewer.

Die Linder BenIamin tharsn also/ vnbNamen Weiber nach jrer zahl/von den Reugen/die sie raubten /Vnnd zogen hin/ vnndwshneteninjhrem Erbtheil/ vnndbauwttten Gtäkte/vnd wohneten drinne- Auch dieLinder Israel machten sich von danneu z»der zeit/ein seglicher zu seinem Stamm vndzu seinem Geschlechts / Vn zogen vonnen auß / ein jeglicher zu seinem Erbtheil»

Au der zeit war kein Lönig in Israel/

Linjeglicher thek/was jnrechrdauchks.

Ende deß Buchs der Richter.

Dü-