Druckschrift 
Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
Seite
88v
Einzelbild herunterladen
 

Weltliche

V.Buch

X

"V l-cVr.

Kap.

wirdt/solt du nichts leben lassen/was denGdemhak. Sondern solt sie verbanen/lTlemlieh / die Hethiter / Amorieer/ Lananitcr/pherestter / Heuiter vnnd Jebusicer/wie dirder HERR dein Goct gedotten hak. ^ussdasssieeacb nichtlehrcn thun alle die Oreu-wel/die siejhren Lottern thun/ vnd jhr euchversündiget an demHLrrn ewerm Goec.XVsEnn dn für,eine Seaktlauge zeit ligenvV must / wider die du streitest/sie zu ero-bern / So sole du die Bäume nie verderben/dass du mic arten daran fahrest/ Denn dukanst darvon essen / darumb sole du sie nicht

Ift- da» Sols) «UßrSMN/ -Ists d»ck!was wlltu dich de / vnnd nicht wlensch / dass es sur drr ernu»kder die BLu-- Bollwerckst^nmöge. welches aberBau-mestnd/dieduweist/daß man nichkdarvoncm Mensch oder jsset/ Die solt du verderben vnd aussrotken/Bollwerck für vnnd Bollwerckdarauß bauwen wider dredir/ Es .st Ho'.tz Statt / die mit dir krieget / biß daß du jhr

vnd Nicht in der machklg werdest.

Srart/ Es rhur >X XX I

dir nichts / vnnd LX. -Lv. L»

wie man eine Statt eines erschlagenen halben / der«rc/enM coFt«rr gefunden wirdt / solle versöhnen / wie

^//e^orr-r,»o»eFe ^n gefangen Weib/da einer lust ;u ihr hat / zu halten.

con- Dem Erstgebornen Sohn/ec st)/von der Lieben/odertra eor, a«r non von der Feindseligen geborn/sol man sein Recht geben,/«»tcottanot stcl Ein vngehorsamer Sohn/sol in dem Thor angeklagt/^ vervrcheilt/vndgesteMiget werden. Eines gehengre»

"avr«. Leichnamsol vor nacht abgenommen / vnnd begrabe«

werden/denn er ist verflucht.

Enn man eine Erschlagenen

ssndec im Lande / das dir derHERR dein Gott geben wirdte'snzunemmen / vnd lige im Fel-de/vnd man nichtweiss/ wer jhn geschlagenhak. Sollen deine Elcesten vn Richter hin-aus) gehen / vn von dem Lrschlagenen Mes-stnandie Skätte/dievmbher ligen.welcheStatt die n eheste ist/derselben Elcesten sol-len eine j unge Kühe von den Rindern nem-men/damit man nicht gearbeitet hat / nocham Joch gezogen hat / vnd sollen sie hinabfühsen in einen kicsichten Lrundt/ der we-der gearbeitet/ noch besäet ist / vnd daselbstim Grund jhr den »als abhawen.

Da sollen herzn kommen die Priester / dieRinder Leui< Denn der HERR dein Gotthatsse erwehlek/dass srejhmdrenen/vnd sti-nen Flamen lobe.n/vnd nach ihrem Mundesollen alle Sachen/vnnd alle Schäden ge-handelt werden ) Vnd alle Eltesten dersel-ben Statt sollen herzu tretten / zu dem Er-schlagenen/vnnd jhreHändewäschenvberdie junge Kühe/ der im Grunde der Halft ab-gehawen rst/Vnd sollen ankworten/vnd sa-gen.Wksser Hände haben dis Mut nicht ver-gossen / jo Habens auch vns'ere Augen nichtgesehen. Sey gnedig deinem VolckIsrael/das du/der HERR/erlöstthast/legenik das

vnschuldige Blut aussdein Vslck Israel/So werde sie vberdemBlut versöhnet seyn.-

Also solc du das unschuldige Blue von dir

thun/ daß du thust wasxeche ist für d^n Au-gen deß HERRd^. p. ,

IsrEntkdu in einen Streik zeuchst/wider

^deine keinde/ vnnd der HEx: dein Goregibtdirste in deine Hände/dass dujhre 6«-fangen wegführest. Vnndslhestvnder denGefangencneinschönWeib/vnndhasthistznjhr/daß du sie zun» Weibe nemniest/ G-führe sie irr dein Hauß/vnd laß jhr das siEabscheren/vnd j hre I^lägel bes chneiden ^vnddie Kleider ablegen / darin» sie gefangen isi,vnd laß sie sirzen in deinem Hause / vnnd be-weinen einen Mond lang jren Vakter/vndjhre Mutter/Darnach schlaffbey jhr/vnndnimb sie zu der Ehe / vnnd laß sie dein Weibsein. Wenn duaber nicht lust zu jhr hast/ s-söltu sie ausslassen/wo sie hin wil / vnd nict kvmbGelt verkauffen / noch versetzen/ Var-umb/daß du sie gedemütiget hast.

^ssrEnn jemandt zwey Werber hat/ Eine*^die er lieb hat/ vnd eine die er hasset/ virsie jhm Rinder geberen/beide die Liebe vnddie Feindselige / daß der Erstgeborner derFeindseligen ist/vnnd die zeickompt/dasserseine Rindern das Erbe außtheile/ So kaner nicht den Sohn der Liebsten zum Erst-gebornen Sohnmacben/für den erstgebor-nen Sohn der Feindseligen. Sondern ersolden Sohn der Feindkfeligen für denerstenSohn erkennen/ daß er jhm zweifältig ge-be/alles das fürhanden ist/Denn derselberstfeine erste Rrassk/vnnd der ersten GebMRecht/istsein.

XX/Ennjemandtemeneigenwilllgettm!»

^ ungehorsamen^ Sohn hak / der seinesVatters vnd Mutter Stimm nicke gehör«chek/vnd wenn sie jn züchtigen/ jhnen nichtgehorchen wil / So sol jn se^n Varcer vnndMutter grerffln/vnnd zu den Eltesten derStatt führen / vnnd zn dem Thor desselbenorts / vnd zu den Eltesten der Statt sägen:Vieser unser Sohn ist eigenwillig vnd unge-horsam /vnd gehorchet vnstr Gtime nichtsund ist ein Schlemmer vnnd Trunkenbold.

So sollen jhn steinigen alle Leute/derselbi-gen Skate/daß er sterbe / Vnnd sole also denLösen von dir thun / dasses gany Israel hö-re / vnd sich förchke.

A^Ennjemandk eine Sünde gethan h^e/die deß?ods würdig ist/ vnd wirdtalsogetodt/dassmanjnanein »oltz hänget. Sosol sein Leichnam nicht vber lT^achtan demHoltz bleiben / Sondern sole jhn desselbentags begraben / Den ein Lehenckter ist ver-AMfluche bey Gott. Auffdassdu dein Landknitvervnremigest/dasdir der HErrdeinGot»gibt zum Erbe.

W