Druckschrift 
Biblia Das ist/ Die gantze Heylige Schrifft/ Teutsch
Seite
17v
Einzelbild herunterladen
 

Jacob. I.Buch

vnnd zuRahel/vnnd zu beiden Mägde»/Vnnd stellet die Mägde mit j hren Lindernferne an/vnLe» mitjrenLindern hernach/vnd Rahe! nntIostph zu letzt. Vn er giengfürjhnenher/vnd neigetestch stbenmaiausfdie Erden/biss er zn seineru Bruder kam.

Esau aber liessjm entgegen / vnd heryekjn/vndfieljm vmb den Halss/vnd küsset jn.Vnnd sie weineten. Vnnd Hub seine Äugenaust/vnd fade die Weiber mit denLindern/vnd sprach: Wer sind diese bey dir^ Er ant-wortet / Es sind Linder / die Gert deinemLnccht bescheret hat. Vn die Mägde trat-ten herzu mit jhreirLindern/vndneigetensich fürjhm. Lea trat auch herzu mit jhrenLindern/ vn rrcrgetcn sich für jm. Darrrachrratc 'Joseph vnd Rahel hcrzu/vn neigetcnsich auch für jm. Vnd er sprach: was wileumit alle de Heere/dem ich begegnet bür i Erantwortet/Dassich Gnade fändefürnreineHerrn. Lsau sprach: Ich habe genug/meinBrud/behaltwas duhast. Jacob antwor-tet: Ach nicht/Hab ich gnade stunde für dir/sö nimmein Gcschencke von meiner Hand/Denn ich sahedein 2(ngestcht / als sehe ichGottes Angesicht/vn lass dirs wolgcfallenvon mir. lAim doch den Gegen von nriran/den ich dir zubracht habe/ Denn Gott hatmirs bescheret/ vnd ich Hab alles gnug/Älsonötigeter sn / dassers nam.

-v-jr^d er sprach / Lass vns fortziehen vndV reisen/ich wil mitdir ziehen. Er aber^ sprach zusm/Mein Herr/ ducrkennest / daß

(Meyllch) ich zarte Linder bey mirhabe/darzu ViehMerck daß recht- vnd sengende Lüe/wenn sie emen tag vbrr-^äubtgenvmrd rriebeN würden/ würdemirdieganrzeHer--nlchtkänn^nut be sterben. Mein Herr ziehe vor feinemeinander w.:n- Lnechtehin/ich wil ^ niedlich hinnach trei-veln. Denn die ben/darnach das Vieh vnd die Linderge-^»berltch mn M henkönnen/ biss dass ich komme zu meinem»em Geist/ Aber Herren in Geir.

vre werckheril- Lstau sprach / So wil ich doch bey dir las-

läbrenstarck etliche vonr Volck/das mit nrir ist. Er

helt ihrer werck Mstworter/ was rsts von Noten mrch»nGorresGcft-- nur Gnadefür meinem Herrn finden, /clsozog dess tages Ls au widerumb keines Wegesgen Geir.Vnd Jacob zog gen Suchoth/vndauwet shm ein Hauss/vnnd machet seinemVieh Hütten / Daher Heist die stette Su-chet!).

Darnach zog Jacob gegen Galem/znder Statt dess Sichenr / die im Lande La-naan ligt/ nach dem er auss Liesbporamiakommenwar/vnnb machetsein Lägerfürder Statt. Vnd kaufst ein stück Ackers vonden Lindern Hcmsr dess Varters Gichem/vmbhundertbGroschen/daselbstrichteker-Ddcp <Qchast. seine Hütten aufstVnd richtet daselbs einenAltar zu/ vnd messtan den tarnen dess star-ken Gottes Israel.

XXXIM.Lap.XXXIIH.Cap.

Srchem fchendet die Dina Jacobs Tochter / begcretsie doch ;u ehelrchen/welches Jacobs Söne bernegirch/sofern sie sich ihnenglelch/befchnerdcri wölien/bewlUt-gen. Das lassen ihnen Hemor vnnd Grchem gefallen/vnd erhaltens anch be^ ihrer Bürgerschaffr. Das,«es aber schinertzet/ vberfallen sie Simeon vnnd Leui/vnd erwürgen alle »Llannsbllder/plündern die Statt/vnd führen die Werber hinweg/welches,hren Vatterhöchlich küimnert.

Ina aber/Lca Tochter/ die

sie Jacob geboren hatte/gieng cobsTch,her auss div Töchter dess LandesZusehen. Da sie sähe Gichem ^'Seniors Son dess Heuiters/der dess LandesHer: war/nam er sie / vnd beschlosssie/vndschwechetsie. Vnd sein Hery hieng anjr/vnhatte die Dirne lieb/ vnnd redet freu ndtlichmik jr. Vnd Sichern sprach zu seinemVartcrHemor/lTsimmir das Meidlin zu.n WerberVnd Jacob ersuhr/dass seine Tochter Dinage schcndet war/Vnd seine Sone warcnmiLdem Vieh aussdeFelde/ vn Jacob schweig/bissdass stekamen.OagiengHemor SichemsVattcr herauss zu Jacob/ rnit jhm zu reden/

In dess kamen die SoneIacob vom Felde/vnd da ste es höreken/verdross die Männer/vn wurden sehr zornig/dass ereinst^arrheitanIsrael begangen / vnd Jacobs Tochterbeschlasten hatte/denn so solts Nichtsein.

Yen

Suchoth

<8alcm Süchems Stau.

Nach ewer Tochter/Lieber gebkstc jhm zumWeibe. Befreundet euch mit vns/Gebetvnscwere Töchker/vn NeinetjrvttstreTöchrer /vnd wohnet bey vns/das L and soleuchosten sein/wohnet vn werbet vnd gewrittttkdriüen. Vnd Sichesprach zu jrern Vattcr vnBrüdern/Lasset mich Gnade bey eu ch fin-den/ wasjrmir sagek/d) wi! ich geben/for-derk nur getrost voir mir Morgengabe vndGeschenck/ich wils geben wie j hr heischet/gebet mir nur die Dirne zum Weibe.

^A antworten Jacobs Söne dettl Siche/^vnnd seinem Vatter Hemor betrieglich/varumb/ dassjre Schwester Dina gescheil-dek war/ vnd sprachen zu jnen/wir könnendasnichtthun / dass wir vnstr Schwestereinem «»beschnittenen Llann geben/Den»daswerevnSeinschande. Doch den wollenwir euch zu willen sein / so sr vns gleich wer-det/vnd alles was Mänlich vnder euch ist/beschnitten werde/Denn wollen wir vnserTöchter euch geben/vnd ewre Töchter vnsnenrmen / vnnd bey euch wohnen/vttttd einVolckstyn.Wo jhr aber nit willigen wollet

euch zu beschneiden / So wollen wir vnstrt

Töchter nemmen/vnd davon ziehen.

Die Redegefiel Hemor vnd stimm Sä»

rvol/

«

ch>>

s