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256. Papirius mit den Frauen.
Was man auf diesen tag het geratschlaget.
Der knab wolt dis der müeter nicht versehen,
Erst sic noch weniger ablies,
15 Dem knaben am geschenck verhics;
Da er nicht wolt, thet sie droen vnd schmehen.
2 .
Papirius der würt petrüebt,
Sein muetter würt vertrossen.
Da nam sie der knab in geluebt,
20 Nimant darfan zw sagen,
So wolt er ir öffnen die haimlikeit,
Vnd erdacht ein höfliche lüeg,
Sprach: „Im rat ist Peschlossen,
Das am ider nian haben müeg25 Vil Weiber in den tagen,
Das man vil linder zeug in kurczer zeit."
Pald die muetcr des knaben wort erhöret,
Sagt sis, das in der stat wurden entpöretAlle Weiber, reich vnd arme, zw lecze30 Hetten den selben abcnt spatHaimlichen vnter in ain rat,
Sie wollen leiden nicht ein solch gesccze.
3.
Darnach frw ans den andren tagKamen für das rathawse35 Mit grosem gschray, rümor vnd clagDer Weiber etlich hündert;
Darob der scnat sich cntseczcn thet.
Als er nün ir Peger vcrnam,
Schücff er sie wider awse [Bl. 22]
40 Mit ser grosem gespöt vnd schäm,
Des knaben sich verivündert,
Der mit vernünft sie abgeweiset het. —
Schreibt Pluctarchüs. Wie soll der Weiber hawffenOb diesem gsecz iczünd zwsamen lawffen,
45 Pis sis mit gschray ausleschten, wie die alten,
Weil sie iezünd so poshaft sein,