Druckschrift 
2 (1894)
Entstehung
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VIII
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VIII

Vorwort.

Wichtige Textänderungen, die in der Folioausgabe-oder Einzeldrucken stehen und der Zeit nach von HansSachs herrühren können, habe ich angeführt. Ein-gehendere Untersuchungen über das Verhältnis des Druckeszu der Handschrift des Dichters sind von Carl Drescherzu erwarten. Vorderhand vergleiche man seine Studienzu Hans Sachs. II. Marburg 1891. 8. S. 63 f.

Ueberblicken wir nun die ganze Reihe, so fälltuns gewifs zuerst auf, dafs viele Schwänke, worunterich nun immer Schwänke und Fabeln verstehe, indoppelter Fassung auftreten. Wie sich Hans Sachsdazu stellte, sagt er uns im Generalregister. Dort heifstes Bl. 75 v in der öoreb ue&cr bag regifter her 14 puec£)erseiner Spruchgedichte: Ser gleichen l)ab ic£) aucf) ntt altegebicE)t, fo idf in beit gemeltcn 14 puedjern getriebenl)af>, in bi8 regifter ein geleibet, brfacf) ctlidje gebidjt IjabIjerrtadj etinan mit ber geit öerenbert önb lettger ge»ntadjt: Ijab id) bie fürgeren tmterlaffen Ijerein in bi§regifter jtu bringen, fiinber bie lengern. Obgleich erhiernach die ersten kürzeren Formen der Gedichtegeringer schätzt, als die Erweiterungen, wollte ich dochnicht ein lückenhaftes Material geben, vielmehr eineganz vollständige Reihe der Schwankdichtungen, sodafsman die erste und die zweite Fassung mit einander ver-gleichen, den raschen ersten Wurf gegen die behag-liche Ausführung halten kann. Zu den Nachträgenfüge ich ein Verzeichnis der Schwänke, die in zwei-facher Bearbeitung vorliegen, zugleich auch eines der-jenigen Stücke, die in diesen beiden Bänden zum erstenMale veröffentlicht werden: es sind aufser den schongenannten zehn Meistergesängen dreiundsechzig.

Sehr erfreut hat es mich, dafs mir von vielen