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2 (1867) Lieder. Erstes Büchlein. Zweites Büchlein. Grêgorjus. Der arme Heinrich
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ZWEITES BÜCHLEIN.

Ez lebent wserli'chevil harte ungelichesanfte in ir muoteder töre und der fruote.ez ist reht und billicli,daz ir ere ungelichin dirre werlte geste,wan in ist ungeliche \ve.ez ist relit daz üf der erdeder fruote nimmer werdemit ganzem gemache,er shife oder wache,da hoeret gröziu ahte zuowie er dem libe sö getuodaz in diu werlt prise:sö stät ein ander wisedirre ze glichem vlizesam swerze unde wize,wie er dem libe also gelebe,daz in got niene begebeund die sele verteilevon dem ewegen heile,er bedarf unmuoze wolswer zwein herren dienen soldie sö gar under in beidendes muotes sint gescbeidenals diu werlt linde got.swer der beider gebotze relite sölde beg&n,der’n darf den sin niht ruowen län.ouch hat der wise ein arbeit

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171 wa'rliche adv., wahrhaftig, in der That. — 172 völlig ungleich inihrer Art. — 173 sanfte adv., bequem, gemächlich, ruhig. — 174 der fruoteder Verständige, Weise, der Sinn für Edles, Höheres hat; vgl. Vridanc78, 7—8 got hat den wisen sorge geben, da bi den toren senfte leben. —181 mit ganzem gemache -werden, vollkommen ruhig werden, in den Besitz

vollständiger Kühe gelangen. — 183 dazu gehört viel Aufmerksamkeit. _

18(5—188 so erfordert eine andere Weise mit dieser ebengenannten einegleiche Berücksichtigung, beide verhalten sich wie Schwarz und Weiß(nämlich einestlieils Gott, anderntheils der Welt gefallen). — 189 wieer mit Kücksicht auf seinen Leib so lebe, daß u. s. w. — 190 begeben,auf-, preisgeben. — 191 verteilen einen von c?ew. = einem durch richter-liches Erkenntniss etwas absprechen, ihm etwas versagen. — 193 unmuozestf., Anstrengung, unablässige Thätigkeit. — 196 des muotes, hinsichtlichihrer Sinnesart, ihres Charakters; ebenso V. 173. — gescheiden, verschieden,getrennt. — 199 begdn, befolgen. —

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