Druckschrift 
Ueber Physiognomik, wider die Physiognomen : zur Beförderung d. Menschenliebe u. Menschenkenntniß
Entstehung
Seite
18
Einzelbild herunterladen
 

,8 - -

Untrüglichkcit im Calender schon besser be-stritten als Er.

Mein Schattenbild, wenn er cs zuhaben wünscht, kan er bey dem Verlegerabfordcrn. Ich fürchte aus innerer Überzeu-gung den Physiognomen für Ehre deswegenso wenig, als jeden andern Handschauer undJeichendeuter färBrod; und weniger. Einschwärmender Beobachter, der einmal in sei-nem System ohne Hofnung zu einem Zurück-zug steckt, ist allemal verdächtig, da hinge-gen der Hunger, zumal in Gesellschaftdes schlauen Betrugs, fast so gut beobach-tet als er kocht. Auf Lob oder Ta-del, auf meinen Schattenriss gegründet,würde ich nichts erwiedcrn, als: Nimmdich in acht, voreiliger, der Beyfall unse-rer Zeit ist verdächtig; und doch gebiehrtUcberredung anderer, rückwärts Selbst-Überzeugung vor wie nach; unterscheide

ihn