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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
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Hs. 2, H35

24.

löcherten

In der helle aptgründe.

Dar nach geschueff er gleich,

Daz man auff ertrichDaz mensche haben woltYnd dez er leben solt.

Darnach geschueff er einen man,

Der waz geheißen Adam.

Also seiner kreffte wol gezam,

Auß dem er ein rieppe nam.

Auß dem riepp macht er ein weip.

Er sprach: ir zwei seit ein leipYnd wachssent uff der erden!

Euwer sol mer werden!

Er sprach zue jn beyden:

Euch sal nyeman scheyden.

Dar nach gedacht jn got zue gebenSeinen geist ynd auch daz leben.

Zue hant der Adam lebendig wart.

Da lert jn der naturen artSo minnigklich geparen,

Alz er vor dreyßig iarenHett gesehen vnd getrieben.

Daz sage ich an alles liegen.

Nue mogent ir hceren, w[ie e]r sprach,

Da er frauwen Evam zum ersten an sach.

Eyn beyn ist auß mir genomen,

Da von hystu bekummen.

Eyn wort sprach er merNach der nature lere.

Er zaüget mit dem fynger dar,

Da man daz krause braun hareZauset an den lieben frauwen.

Daz begonde er mit fleiße schauwenVnd wart dez künterleins also froe.

Vil mynnigklichen sprach er da:

Durch diese lieben stat

Die eingeklammerten huchstahen standen wohl an einer jetzt durch-stelle der handschrift.