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Leichtes und sicheres Mittel sich und Andern ein sorgenfreies Alter zu verschaffen : Eine Abhandlung über die Renten-Versicherungs-Anstalt in Berlin
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Wollte daher eine Gemeinde nur Thlr. 100 mittelst10 unvollständiger Einlagen verwenden, und solche zu Gun-sten 10 ausgcwählter Kinder unbemittelter Eltern zur Zeitder Geburt unter dem Beding einlegen, daß jene Kindererst mit dem 80. Lebensjahr in den Genuß der Renten ge-langen, so lange aber der Ertrag zu jährlichen neuen Stif-tungen in ähnlicher Weise verwendet werde, so würde sichdaraus für die Folgezeit eine unversiegbare Hülfsquelle zurVerminderung der Armuth bilden. Stirbt einer von den-jenigen, zu deren Gunsten eingelegt worden ist, so werdenja bekanntlich die 10 Thlr. zurückgegcben, und es kannmithin mittelst Zulage von 18 Sgr. eine neue Einlage ge-macht werden.

Es sei mir zum Schlüsse noch gestattet, mit ein paarWorten des wichtigen Einflusses zu gedenken, den die Preu-ßische Renten-Versichcrungs-Anstalt auch in politischer Hin-sicht für die Folgezeit ausüben wird. Zu ihr hat der Währ-stand, dem bei allen andern Versicherungs-Anstalten diehärtesten Bedingungen auferlegt sind, eben so leichten Zu-tritt als der Bürgcrstand. — Vergegenwärtigen wir unsdaher das Bild eines zukünftigen Krieges, und daß nachetwa 30 Jahren, sowohl im stehenden Heere, als in derLandwehr, Hunderttausende der Einleger sich befinden; wiewird da, das ohnehin schon so lebhafte Interesse für dieErhaltung unseres Staates und der gesellschaftlichen Ord-nung in demselben noch erhöht, und die Hauptstadt, alsder Mittelpunkt, von wo aus uns unsere Renten zufließen,aufs kräftigste geschützt werden, obgleich bei einer Gefähr-dung der Letztem, unsere Renten-Capitalien nicht alle be-droht sind, da sie bekanntlich aus weiser Vorsorge in allenProvinzen des Staates vertheilt werden sollen, und Pri-vat-Eigenthum mehr als Staats-Eigenthum, vom Feinderespectirt wird.

So weit ich die Preußische Renten-Vcrsicherungs-An-