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Gesunde und Kranke, Junge und Alte, Männer und Frauengleichen Zutritt haben; eine solche Hülfe ist der Menschheitaber in der Renten-Anstalt erwachsen, und auf sie dieAufmerksamkeit des Publikums, als Heil und Segen brin-gend zu richten, ist der Zweck dieser Abhandlung.
Die im siebenzehnten Jahrhundert entstandenen, wegenmangelhafter Einrichtung aber in sich selbst zerfallenenTontinen, (Art Leibrenten) haben die Renten-Anstaltenauf den Angeschlagenen Weg geführt. Wien hat das Ver-dienst, die Erste im I. 1825 gegründet zu haben; sie istmit der ersten dortigen Spar-Kafse vereinigt und beschränktihre Wirksamkeit auf den Oesterreichischen Staat. NachWien folgte mit einem Privat-Unternehmen, Stuttgart imI. 1835, und 1835 Carlsruhe. Diese Letztere ist mit einerDepositen-Anstalt vereinigt, und beschränkte sich anfänglichnur auf das Großherzogthum Baden. Nach diesen drei Vor-gängern erkannte man auch in Berlin die hohe Bedeutungund Wichtigkeit einer solchen Anstalt und begründete, mitumsichtsvoller Vermeidung aller bis dahin sich ergebenenMängel, im Jahre 1838 die meiner Anpreisung zum Grundegelegte Preußische Renten-Versicherungs-Anstalt. Von ihrsagt mit Recht einer der würdigen Stifter in seinem, un-ferm hochseligen Könige gewidmeten, vortrefflichen Werkchen:*)„Ew. Königl. Majestät haben durch die Allcrgnä-„digst unterm 9. Octob. 1838 der Preußischen Ren-ten-Versicherungs-Anstalt ertheilte landeshcrrl. Be-tätigung ein Institut ins Leben gerufen, dessen un-gemeiner Nutzen für Mit- und Nachwelt, so wie bes-ten tiefes Eingreifen in alle Interessen der Mensch-heit, die ersprießlichsten Früchte tragen, und das„Jahr 1839 als das der Eröffnung zu einem der Be,„deutendstcn in Preußens Geschichte machen müssen."
*) Die Renten-Verstcherungs -Anstalten und deren Bedeutung fürMit- und Nachwelt, von b, Blessen, 1840,