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Sextris Aureliiis Victor«
mancherlei Menchellist »nd zuletzt ihren vierundsechzigjährigcnGmahl selbst mit Gift ans dem Wege räumte. Sein Todwurde, wie vormals der des Tarquinius Priseus, lauge ge-heim gehalten, während aber die von dem listigen Weibebestochenen Wachen Vorgabe», er sey krank, ergriff seinStiefsohn Nero die Zügel der Regierung.
5. Domitiiiö Nero.
Dvmitins Nero, ein Sohn des Domitius Ahenobarbnsund der Agrippina, regierte dreizehn Jahre. In seinenersten fünf Jahren bewies er sich als einen ziemlich gutenRegenten, was denn nach einigen den Trajanns zu der öftersgebrauchte» Acußetung veraulaßte, alle Fürsten hätten nochweit hin zu Neros ersten fünf Jahren. Nero baute in Romein Amphitheater und öffentlicüc Bäder und machte denTheil von Pontus, welchen ihm der König Polemo abtratund der daher den Namen des polemoniscücn führte, so wienach dem Tode des Königs Cottius die «attischen Alpen, zurRömischen Provinz. Allein sein übriges Leben ist mit sol-cher Schande gebraudmarkt, daß schon die Erwähnung einessolchen Menschen Schamröthe erregt. Er sank so tief, daßer, ohne Rücksicht weder auf eigene, noch fremde Ehre zunehmen, zuletzt in dem hochzeitlichen Gewände einer Brautvor dem versammelten Senate erschien, eine gewisse Summeals Mitgift festsetzte und mit den gewöhnlichen Festlichkeiten
Keinabl. Uebrigens waren Britanniens und Qetavia nichtSchlachtopsev der Agrippina, sondern Nero's und diesi nachseiner Thronbesteigung.