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3 (1838)
Entstehung
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235
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Kaisergeschichte.

Constantin unter dem Scheine der Freundschaft Nachstellun-gen bereitete, ein zwar trauriges, doch verdientes Ende ge-nommen.' ") Maxentins, dessen Grausamkeit mit jedemTage wuchs, rückte endlich, wiewohl mit Widerwillen, ansNom und bis zu denrothen Felsen," nenn Meilen voni dieser Stadt, vor, verlor eine Schlacht, wurde auf seiner! Flncht nach Rom das Opfer der nämlichen List, *") die erdem Feind bei der mnlvischen Brücke bereitet hatte nnd fandhei seintm Uebergange über die Tiber seinen Tod im sechstenJahre seiner angcmaßten Herrschaft. Die Freude nnd dasFrohlocken, welches der Senat nnd das Volk darüber äußer-ten, ist unbeschreiblich; Maxentins war aber auch eine solcheGeißel für sie gewesen , daß er einst der Leibwache das Ein-hanen auf das Volk erlaubte nnd zuerst das verderblicheBeispiel gab, daß der Senat nnd die Landlente ihm unterdem Namen von Geschenken Geld zu seinen Verschwendungenherschießen mußten. Diese Vorgänge erregten solchen Ab-scheu, daß die Legionen der Leibwache nnd die Hülfsvöl-ker, welche bereitwilliger zu Meutereien, als zum Diensteder Stadt sich zeigten, ausgelöst nnd ihnen Waffen nnd

") Nach einigen erdrosselte er sich selbst, nach andern geschah' , dieß ans Befehl Constantins.

> «») Marentins hatte nämlich nach Zosinius II, 15. 6. 7. eine

> Brücke bauen lasse» und zwar so. dasi inan die eisernenRiegel oder Bänder in der Mitte wegnehmen konnte, abernicht nin die Person Constantins. wie Cusebins in seiner

* Kircheng. IX, 9. und in seinem Leben Constantins l, 38.

-t erzählt, sondern um einen Tbeil seines Heeres, falls er

» »unvorsichtig «»dränge, zu verderben nnd den andern aus-

zuhalten.