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2 (1837)
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Kaisergeschichte.

vierzigsten Jahre seines Alters, während sein Vater seinLebe» ans siebzig, seine Regierung ans zehn Jahre gebrachthatte. Des Titns Tod versetzte die Provinzen in allgemeineTrauer : man nannte ihn die Wonne des Menschengeschlechtsund beweinte die Verwaisung der Welt.

11. T. Flavins Domitian ns.

Dem besten Bruder und Kaiser folgte sein MörderDvmitianus nach, der nach Dnrchlebnng einer schandbefleck-ten Jugend durch seine Verbrechen gegen seine Familie undgegen den Staat noch wahnsinniger, Plünderung, Mordund Hinrichtungen begann. So wie er keine Grenze imGenüsse der schändlichsten Lüste kannte, so war sein Beneh-men gegen den Senat mehr als despotisch, indem er es er-zwang , daß man ihn Herrn und Gott nennen mußte, Titel,welche zwar von den nächstfolgenden Kaisern sogleich abge-schafft, aber in späterer Zeit nur mit um so größerer Strengewieder znrnckgernse» wurden. Indessen in den Anfängenseiner Regierung hatte Dvmitianus sich den Schein derMilde zu geben gewußt: auch glaubte man an ihm eine ge-wisse Thätigkeit im Innern und eine ziemliche Ausdauer imKriege zu bemerken. Deshalb hatte er nach seinen Siegenüber die Dacier P und über eine Schaar der Catten dem

") Dänen begriff die Moldau. Wallachei und Siebenbürgen insich. Die Bewohner dieses Landes waren außerordentlichkriegerisch und damals von dem Könige Decebalus regiert,der den Römern mehrere Niederlagen beibrachte.

Im heutigen Hessen und einem Theile von Westphale«.

Victor. 2s Bdchn. 4