Barnaul am Fufs des Alta'i 5 h 27* 20",2 Länge (53° 19 (21" Breite); für die berühmte Mine Smeinogorsk ')5 h 21 1 1" Länge (51° 8 / 49" Breite). Mondabstände ge-ben mir noch eine etwas gröfsere Länge. Die östlichereStellung dieses Theiles von Asien und des an die Chi-nesische Dzungarei angränzenden Landes ist durch einenausgezeichneten Beobachter, Herrn Hansteen, bestätigtworden, dem die Theorie des Erdmagnetismus so bedeu-tende Fortschritte verdankt, und der Barnaul 2 Monate nachmir besucht hat. Er fand diese Stadt zu 5 h 27' 12" Längeöstlich von Paris.
Wenn man auf der Kosackenlinie des Irtysch längsder Steppe der Mittleren Kirgisenhorde durch die Werkevon Semipolatinsk 2 ) (Breite 50° 23* 52", Länge 5 h 13'42"), XJst - Kamenogorsk (Breite 49° 56 / 15", Länge5 h 23 ; 9") und von Buchtarminsk (Breite 49° 34' 46",Länge 5° 26' 45") durch die Mine Zyrianowski (Breite49° 43 ( 9", Länge 5 h 29' 46") und den Vorposten Kras-nojarskoi 3 4 ) (Breite 49° 14 / 55", Länge 5 h 29' 27") vor-schreitet, so findet man gegen die südliche Gränzc Sibiriensauf dem Gebiet der Dzungarei die kleine ChinesischeLagerstadt Khoni-mai'lakhu, *) welche die Russen Batynennen. Leicht zu errathende Vorsichtsgründe bewogenmich, nur 2) Werst östlich von Khoni-mailakhu, an einemabgelegenen Orte zu beobachten, wo ich die Höhen der
') Nach der Connaiss des temps für 1830: Barnaul 5 h 24' 27".
v. H,
2 ) Um meine Breitenmessungen mit denen des Herrn Hanste enzu vergleichen, die sich wahrscheinlich nicht immer auf dieselbenAufenthaltsorte beziehen, füge ich hier die folgenden Resultate bei,die der gelehrte Norweger schon bekannt gemacht bat: Semipola-tinsk 50° 24' 2"; Barnaul 53° 19' 50"; Schlangenberg 51° 9' 18";Omsk 54° 59' 17". v. H.
5 ) Diese Kosackenstation, auf der ich in den Nächten vom 1 fitenund 18ten August beobachtete, und welche 3 Werst westlich vonMali-Narym liegt, mufs nicht mit andern Orlen dieses Namens ver-wechselt werden, der sich häufig in Sibirien findet. v. H.
4 ) Sielte oben S. 13.
v. II.