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A. v. Humboldt's Fragmente einer Geologie und Klimatologie Asiens
Entstehung
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heit des Klimas sich verändern, die Höhe des Schneesin Quito, in Mexiko und in Bolivia, in verschiedenenTheilen der hcifsen Zone ungleich machen, so zeigendiese Höhen nichts desto weniger eine überraschendeUebereinstimmung in jeder Gebirgsgruppe und unter jedereinzelnen Zone. Wir haben so eben gesehen, dafs beifünf angestellten Messungen zwischen 16° und 17|° südl.Breite die Zusammenstellung 135 Toisen ergab, ln Me-xiko fand ich das Maximum der Schneegränze:

Auf dem Vulkan Pepocatepetl. 2342 Toisen.

Auf dem Nevado Iztaccihuatl. 2355 —

Auf dem Nevado Toluca. 2295 —

Diese verschiedenen Höhen fallen iii derselben Jah-reszeit fast bis zu 60 Toisen zusammen; sechs Messun-gen auf den Cordilleren von Quito zwischen 0° und 1°2H 1 südl. stimmen noch mehr überein. Die Resultate, dieich erhielt, sind folgende:

Ruch Pichincha. 2455 Toisen.

Huahua Pichincha. 2450 —

Antisana. 2493 —

Corassou. 2458 —

Cotopaxi. 2490 —

Chimborasso. . 2471 —

Die Gesammtwirkung, die in Beziehung auf dieMenge der bedingenden Ursachen so zusammengesetzterscheint, ist demnach in einer Zone von geringer Aus-dehnung ein und dieselbe. Jede dieser Zonen zeigt einbesonderes Klimatensjstcm, in welchem die jährlicheWänneveränderung sich unter denselben Typen des Er-kalteus der Luftschichten, der mehr oder weniger grofsenSchueeformation, und der Uebertragung der Wärmezeigt, welche die angrenzenden Hochebenen ausslrahlen.

Falst man die wenigen bestimmten Zahlenelemente,welche wir bis jetzt besitzen, in eine Tabelle zusammen,so erkennt man leicht, dafs die Grenze des Schnees zu-gleich eine Function der Normal-Temperaturen des Som-mers («), wie der heifscsten Monate und des ganzen Jah-res (/?) ist. Sie nimmt plötzlicher ab als «, und weit