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stand der Erdoberfläche mit Bestimmtheit darstellte, würdedahin führen, die Richtung, den Sinn der Beugung unddie Gröfse der Bewegung einer isothermen Linie (vongleicher Jahres-Wärme) mit Approximation da vor-her zu sagen, wo ihre Spur noch nicht durch die Beob-achtungen der mittlern Temperatur bestimmt sein würde.Dieselbe Art Vorhersagung, gegründet auf die Analyseder Kälte- und Wärme erzeugenden Ursachen und aufdie Schätzung ihres relativen Uebergewichtes, würde sichauch auf die isotheren und isochimenen Curven (Liniengleicher Sommer- und Winter-Wärme) anwenden las-sen, das lieifst, auf die Vertheilung einer Quantität Jah-res-Wärme unter die verschiedenen Jahreszeiten.
Diese Vertheilung ist, um nur ein Beispiel anzufüh-ren, sehr verschieden auf den Inseln und im Innern ei-nes grofsen Continents; aber sie bietet auf jeder isother-men Curve Abweichungen eines gemeinschaftlichen Ty-pus dar; Oscillationen, die zwischen engen Gränzen ein-geschlossen sind. Die Theilung zwischen der Winter-und der Sommer-Wärme erfolgt nach bestimmten Ver-hältnissen, und überall, wo sich die mittlere Temperaturdes Jahrs auf !('" oder 10° C. erhebt, wird man in Eu-ropa keine mittlere Wintertemperatur finden, die unterNull herabsinkt. Es genügt, in der gröfsten Allgemein-heit gezeigt zu haben, dal's, — indem man zuvörderst ei-nen Parallelismus der drei isothermen, isotheren undisochimenen Curven (Curven, die man eben so wenigverwechseln darf, als die Linien gleicher magnetischer De-clination, Inclination und Intensität) unter sich' und mitdem Aequator annimmt 1 ), die Thätigkeit der störendenUrsachen, welche sich alle auf die Idee einer Hetero-genität in Beziehung auf die absorbirenden und emit-tirenden Kräfte der Wärme reduciren und den Nicht-Parallelismus bestimmen, die Beschaffenheit der Beugun-
’) Man sehe meine Abhandlung über die Verlheilung der Wärmeauf der Erde in den Dlemoires de la Socicte d’Arcueil, T. III,l>ag, 529. y. H.