Der südlichste dieser Ho-schan liegt in dem Kreisevon V-tscheu-fu in der Provinz Kuang- si; er ist zweiChinesische Li südlich von der Stadt U-tscheu-fu unddem Flusse Ke-kiang, unter 108° 25' östl. Länge von P.und 23° 27 y nördl. Breite, nicht weit von der Gränze derProvinz Kuang-Tung oder Canton. Er heifst gegenwärtigTschhung -siao-schan, d. h. Gebirge, welches sich in diehöheren Regionen der Wolken erhebt; vor Alters nannteman ihn Ho-schan. Jede dritte oder fünfte Nacht steigteine, über zehn Chinesische Toisen hohe Flamme aufseinem Gipfel auf, und nimmt stufenweise ab, bis siesich ganz verliert. Die in der Nähe dieses Berges woh-nenden Chinesen versichern, dafs die li-tschi oder dieFrüchte des Demicarpus li-tschi viel schneller reifen,als in der Umgegend; sie schreiben dieses Phänomen derinneren Hitze des Berges zu. Der Tschhung-siao-schanist vierzig Seemeilen von der Küste des ChinesischenMeeres entfernt.
Mehrere Ho-schan oder Feuerberge finden sich indem nördlichen Theile der Provinz Schon-si , die imNorden von der grofsen Mauer und dem Lande derTschakhar Mongolen begränzt wird. Einer der wichtigstenist in dem Kreise Pao-te-tscheu, fünf Li westlich vonder Stadt Ho-khiu-hian unter dem 108° östl. Länge v.Paris und 39° 14 ; nördl. Breite. An seinem Westfufseströmt der Hoang-ho oder Gelbe Strom, der hier meh-rere Beugungen macht. Auf dem Rücken des Bergessieht man Löcher und Höhlen, aus denen ein dicker Rauchund Flammen aufsteigen, sobald man nur einen Grasbüschelhineinwirft. Hier wächst weder Baum noch Pflanze, aberin den Rissen dieser Höhlen sammelt man viel Salmiak.Die ausströmende Hitze ist so stark, dafs das Wasser,welches man in einem Topf dabei hinsetzt, kochend wird.
Ein anderer Ho-schan ist in derselben Provinz, aberweiter nordöstlich und im Westen von Ta-thung-fu,dem Hauptorte des Kreises (110° 5(V östl. Länge vonParis, 40° 5 1 42 (/ nördl. Breite). Auf seinem Gipfel siehtman einen Ho-tsing oder Feuerbrunnen-, es ist dies eine
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