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A. v. Humboldt's Fragmente einer Geologie und Klimatologie Asiens
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det bisweilen auch bei den Ausbrüchen des 102 geogr.Meilen südlicher gelegenen Cotopaxi, *) und der Vulkanvon Pasto hat seine Rauchsäule in derselben Stunde ver-loren, (am 4. Februar 1797) als, 75 geogr. Meilen südli-cher, das fürchterlichste Erdbeben neuerer JahrhunderteRiobamba zerstörte. Ich habe trigonometrisch die Pyra-mide von Tolima über 2865 Toisen hoch gefunden; derBerg ist also höher als die Mexicanischen Nevados, undvielleicht der höchste Gipfel des Neuen Continents dernördlichen Hemisphäre, so wie der Sorala, lllimani undChimborazo die höchsten Gipfel in der südlichen Hemi-sphäre sind.

Herr Roulin hat (und diese Thatsache ist sehrmerkwürdig) in einer inedirten Historia de la Conquistade Nueva Grenada, welche 1623 abgefafst wurde, gefun-den, dafs am 12. März 1595 der Paramo de Tolima einegrofse Eruption hatte. Sie kündigte sich durch schreck-liche Detonationen an. Aller Schnee des Berges schmolz,wie dies so oft vor den Eruptionen, die den Kegel durch-glühen, am Cotopaxi geschieht. Zwei Flüfschen, welcheam Abhange des Tolima entspringen, schwollen furchtbaran, wurden (durch Einsturz von Felsmassen?) in ihremLaufe gehemmt, brachen dann plötzlich durch, und ver-ursachten eine grofse Ueberschwemmung, indem sie Bim-steine und Blöcke von ungeheurer Grofse mit sich fort-rissen. Die Wasser waren verpestet, (mit schädlichenGasarten oder wie im Rio Vinaigre, bei Popayan, mitSchwefel- und Salzsäure angeschwängert?) so dafs manlange keine lebendigen Fische darin fand. „Ich mache,fügt Herr Roulin hinzu, darum auf die Existenz diesesVulkans besonders aufmerksam, weil er wenigstens 40Lieues von der Küste entfernt und also unter allen thä-tigen Vulkanen am weitesten vom Meere entfernt ist.”Der letzteren Behauptung kann iqli nicht ganz beipflich-ten. Der Cotapaxi und der Popocatepetl (um nur Ame-rikanischen Vulkane zu nennen) sind weiter von den

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') S. meine Voxjage aux Reg. equinox, T. II. p. 15. v. II.