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A. v. Humboldt's Fragmente einer Geologie und Klimatologie Asiens
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besuchen, einen wahren Binnenort Asiens (nördlich vomDzaisang-See), der nach chronometrischer Bestimmung desHerrn v. Humboldt unter dem 82sten Längengrade, 1 )also fast unter dem Meridian von Patna und Katmandu,liegt. Auf dem Rückwege von Khoni - Mailakhu nachUst-Kamcnogorsk sahen die Reisenden an den einsamenUfern des Irtysch in einer Erstreckung von mehr als 5000Metres (16000 Fufs) den in fast horizontale Lager geschich-teten Granit über Thonschiefermassen ergossen, derenSchichten theilweise bis zu einem Winkel von 85° ge-neigt, theilweise ganz senkrecht stehen. Von der FesteUst-Kamenogorsk ward die Steppe der Mittleren Kirgi-senhorde über Semipolatinsk und Omsk, über die Ko-sakenlinie des Ischim und des Tobol durchzogen, um densüdlichen Ural zu erreichen. Bei Miask, auf einem Ter-rain von sehr geringer Ausdehnung, fand man einige Zollunter der Erde drei Stück gediegenes Gold, von denenzwei 28 und das dritte 431 Mark wogen. Hie Reisen-den durchzogen sodann den südlichen Ural bis zu denschönen Brüchen des grünen Jaspis bei Orsk, wo derfischreiche Jaik-FIufs die Kette von Osten nach Westendurchbricht. Von hier wandten sie sich über Guberlinsknach Orenburg (einer Stadt, die, ungeachtet ihrer Ent-fernung vom Caspi-See, nach Barometermessungen, welchedie Herren Hofmann und Helmersen ein Jahr hin-durch angestellt haben, doch schon unter 2 ) dem Niveaudes Meeres liegt); sodann zu den berühmten Steinsalz-gruben von Iletzki in der Steppe der kleinen Kirgisen-horde; zu dem Hauptorte der Kosaken von Uralsk, welche,mit Haken versehen, des Nachts, indem sie untertauchen,

Genauer nach des Hm. v. Humboldt eigener Bestimmungunter 82° 0' 55" 0 bei einer Breitenannahme von 48° 57' 0" (autIansners Karte 48° 50'). S. weiter unten die Bemerkungen überdie astronomische Lage einiger Orte Südwest-Sibiriens. A. d. U.

2 ) Nach der eben erschienenen geognostischen Untersuchungdes Süd-Uralgebirges, ausgeführt in den Jahren 1828 und 1829 vonE. Hofmann und G. v. Ilelmersen liegt Orenburgungefährim Niveau des Meeres. Diese Differenz hat wohl ihren Grund in der

Anwendung verschiedener Formeln. A. d. U.

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