Druckschrift 
1 (1837)
Entstehung
Seite
111
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Don den. berühmtem Männern Roms. 1L1.

Verbannung. Später in Folge der Gewaltherrschaft desCinna zurückkernfen, brachte Marius durch Oeffnung derSclavenzwinger ein Heer zusammen, rächte sich für das ihmWiderfahrene durch den Mord seiner Feinde und starb end-lich während seines siebten Konsulats, nach Erzählung eini-ger Schriftsteller, eines freiwilligen Todes.

68. C. Marius, der Sochn.

Casus Marius, der Sohn, war flebenundzwanzig Jahrealt, als er das Konsulat an sich riß, eine Würde, überderen zu frühen Besitz seine Mutter Thränen vergoß. Nichtweniger grausam als sei» Vater, umstellte Marius die Kuriemit Bewaffneten, tödtete seine Feinde und ließ ihre Leichnamein die Tiber werfen. Während seiner Kriegsrüstungen gegenSulla ruhte er bei Saeriportus, *) wenn Wachen und An-strengungen ihn ermüdet hatten, unter freiem Himmel aus.In seiner Abwesenheit besiegt und Theilnehmer der Flucht,nicht der Schlacht, floh er nach Präncste, wo er von Lncre-tius Ofella belagert wurde und als er bei einem Versuche,durch einen unterirdischen Gang sich zu retten, keinen Aus-weg offen fand, von Pontius Telesinus sich tödten ließ.

69. L. Cornelius Cinna.

Lucius Cornelius Cinna, ein höchst verworfener Mensch,zerrüttete den Staat mit der größten Grausamkeit. Währendseines ersten Konsulats schlug er ein Gesetz wegen Zurückbe-rnfung der Verbannten vor, allein sein Amtsgenoffe Octavius

Sin Ort in der Nähe von Präneste, dem fetzigen Palestrina.