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Sextus Aureliuö Victor.
seinem Freunde Septimulejus, dessen Habsucht, um ihnschwerer zu machen, Blei hineingvß, dem Opimius gebrachtund von diesem mit Gold ausgewogen.
66. M. Livins Drusus.
Marcus LivinS Drusus, ein durch Herkunft und Bered-samkeit ausgezeichneter, aber ehrgeitziger und übermüthigerMann, gab als Aedil höchst prachtvolle Spiele. Als beidenselben sein Amtsgenossc Remmins einige Worte vomWvhle des Staates fallen ließ, eutgegnete Drusus: Wasgeht dich unser Staat an? Während seiner Quästur inAsien verschmähte er sich der Amtsanszsichnungen zu bedie-nen, um selbst das Ausgezeichnetste zu seyn. Als Volkstri-bun gab Drusus den Latinern das Bürgerrecht, dem VolkeLändereien, den Rittern Sitze in der Kurie und dem Senatedie Rechtspflege. Seine Freigebigkeit kannte keine Grenzen:er sagte selbst von sich, er habe Niemanden etwas zum Ver-schenken übrig gelassen außer Luft und Kvth. Allein Folgedavon waren Geldverlegenheiten, welche ihn zu manchemunwürdigen Schritte bewogen. So lieferte er nickt nur denMagulsa, Fürsten von Mauritanicu, welcher wegen Uneinig-keit mit dem König Bvcchus sich geflüchtet hatte, gegen eineSumme Geldes an diesen aus, worauf Magulsa einem Ele-phanten vorgeworscu wurde, sondern nahm auch den Adher-bal, den Sohn des Königs von Numidien, auf dessen heim-liche Loskanfung von Seiten seines Vaters hoffend, alsGeißel in sein Hauss auf. Seinem Feinde Capio, der seinenUnternehmungen sich entgegensetzte, drohte er mit Herab-stürzen vom tarpejischcn Felsen. Als ein Konsul sich den