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1 (1837)
Entstehung
Seite
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Von dem Ursprung des Römischen Volks.

gab, bemerkte er, wie die Trojaner kriegerisch bewaffnetnnd geordnet waren, wahrend seine eigenen Leute nur mitSteine» nnd Pfählen statt der Waffen versehen waren undden linken Arm mit ihren Gewändern und den Fellen, welcheihnen zur Bekleidung dienten, umwickelt, znm Kampfe aus-gezogen waren. LatinnS stand daher für jetzt vom Angriffeab und fragte in einer Unterredung, wer sie wären nnd wasihre Absicht sey, eine Maßregel, wozu er durch einen Winkder Götter sich veranlaßt sah. Es war ihm nämlich beiEinsicht der Opfcreingeweide nnd im Traume mehr als ein-mal gevffenbart worden, er werde sicherer vor seinen Fein-den feyn, wenn er seine Truppen mir fremden Ankömmlin-gen vereinigen würde. Als Latinns erfuhr, daß Acneas undAnchises es seycn, welche durch Krieg ans ihrem Baterlandevertrieben mit ihren Götterbildern hernmirrcn nnd neueWohnsitze suchen, so schloß er durch einen Vergleich Freund-schaft mit ihnen, wobei man sich gegenseitig schwur, dieselbenFreunde und Feinde zu haben. Und so fiengcn denn die Tro-janer an den Platz zu befestigen, welchen Aencas nach demNamen seiner Gattin Lavininm benannte. Diese war eineTvchter-des Königs Latinns und schon früher an den Turnusvon Herdonia verlobt. Weil die Gattin des Königs Latinns,Amata, es nicht verschmerzen konnte, daß Lavinia ihrenVetter Turnus verschmäht und mit dem Trojanischen Fremd-ling sich verbunden haben sollte, so veranlaßte sie den Tur-nus die Waffen zu ergreifen. Dieser sammelte in kurzerZeit ein Heer Nutuler nnd fiel in die laurcntischc Mark ein.Latinns und Aencas zogen ihm entgegen. Ersterer wurdeVictor. Is Bdchtt. 3