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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Mich diicht, wie vil maniger rieff:

Gnade, vil lieber herre mein!

Ir sollent vns gnedig sein. '

Da ich da erwachet,

5 Wie sere ich da erlachet!

Ich waz ein buebe recht alz Ee.

Zwor die freüde gelob ich nymmer me,

Ynd wer ez für ein freüde lobt,

Ich wenen, er vnsynne oder er tobe,

10 Vnd ist ein rede gar vmb siinst.

Baden ist die reynigklich gelüst,

Alz ez auff erden mag gesyn.

Ez wart nye kein fraiiwe so feynAn leibe, an ldeyde vnd allen Sachen,

15 Sye heißet ir dannoch ein bat machen,

Eyn bat durch sünderlichen lust;

Vnd hat ein man uff der gunstGedienet schcenen frauwen,

Ist er jn turneyen wol zurplauwen,

20 Hat er gewalt oder gereist,

So begert er allermeynstVor allen freüden baden.

Dor zue so wil ich ladenAlle guete gesellen,

25 Die zue der freüde wollen.

Da sichet man bruech feilen,

An beyden arßbellenSychet man sich streichen,

Keyn freüde kan ir geleichen,

30 Wan ein man uff die banck siezet

Hs. 2,4>> Vnd dar uff wol erswiczet

Vnd sich hauwet, da man siezet,

Da hynden vmb die mynne glocken.

Vmb vierczig malter rocken35 Macht er sein kreyeren nit so starck.

Vnd gebe ym der keyser hundert marck,

8. ? lobe. 10. ? sust. 11. ? reinigliohst. 17. Hätzlerin. iust.25. Hätzlerin -wollen. 26. Dieses reimpaar fehlt beir Hätzlerin. *

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