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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
Seite
662
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Hs. 57, soHye vor an gut ein krefftenreicher maneSeinß dodes not besaueVnd daclit deglicli dar ane,

Wie er groz gut sein kinden liß.

5 Er bet 3 sun beweipt nach all seirn willen,

Den det er heimlich zillen,

Befragt sie in ein stillen,

Waz ider jm zu tbun verbißNach seinem dot jn sulcber masse,

10 Daz in got friste,

So wolt er jn sein gut selbz lassen, t

Ob sie an liste

Daz selb gelub drewlich weiten verpringen,Vnd sprach: sagt ewr gedingen,

15 Ob mir dort mocht gelingen,

Daz ich meinr trew gen euch geniß!

Der erst sun sprach: all woch jm ersten jareGib ich ein spen für wäreDeinr sei ewig zu nare,

20 Daz ich hin für jerlich bestet.

Der ander sprach: ein sei pad alle wochenSey dir ein jar versprochen,

Deinr sei für ewigs sochen.

Dar nach jerlich sey dirs geret.

25 Die ding dem vater wol behagtenVnd lobt ez sere.

Der jungst wurd auch von jm gefragten.

Der sprach: der mereWil mich, über vater, paz besinnen30 Vnd vor erfarn dar jnnen.