Druckschrift 
Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
Entstehung
Seite
646
Einzelbild herunterladen
 

646

Hs. 60, 129

5

10

15

Hs. 60,129b20

25

7. Fehlt

Sych fugett zu eyner zytt also,

Das ich eynes morgens fruLag in clagencler nott,

Als mich verlangen da gebottVnd sunderlich pin dar trang.Ach, wie mich da bezwangIr lieplich zärtlich angesicht!

Wann ich sye sehen an,

Vor froden ich nit gesagen kan,Wie vil güttes ich Ir gan,

Der vil Reynnen togent sam.

Ich weiß nit sagen me,

Dann mir wart Je lenger Je weer,Das ich recht nit entwoste,

Was mir gebreste,

Dan sye zu schouwen alle zytt,Wan sye myr alzytt freyde git.

Wie mocht Ich Ir dan vergessen,Die wil mich hatt besessenIr dugent vnd Ir lieblich gestalt,Die do ist so manigfalt,

Der ich nit vol bryssen kan,

Vnd vil furter sagen da von,

Wie es mir er ging.

Als mich der schloff erst anfing,Das Ich enschliff in eyner willeVnd qwam gegangen hin gar stille,Da Ich fant ein gescheltschaft ganIn eynen garten, was wonesam

eine zeile? 23. ? wil. H.