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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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4. ? Ez

DER FROUWEN TRUWE.

Ein weck midi eins morges trügAn ein wasser gar vngefuge.

Was won rechter grosseWon wind ein groß gedusseBy dem wasser her vnd dar.

Es was so wonderlich gefar,

Das mir da begunde grussen.

Das wasser gieng prussenVnd schlüg her vnmossen ho.

Da gedacht Ich in mir selbs also:

Es ist nit, dann ein sturm wint;

Byß das die wint vergangen sint,

Enthalt by dem staten alhie!

Da Ich also in forchten gieYnd besach das wetter hie vnd do,

Der himel was ein wenig bloGen der sunen worden,

Der wint gieng von orden,

Der schon gewitter bringet,

Der himel wart gemengetVnd ließ der wint sin wegen sin.

hant sach Ich der sunen schin.

Do gien Ich dem staden wider.

Her daruff vnd niderSücht ich einen schiffman,

Der vber wasser furen kan.

Ich gieng das wasser uff vnd abVnd hersach in einer ougen habe

was tpd. ? Do was Ton. 5. ? Von. 29. ? engen habe