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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Du salt an mir erzeugenDeiner höhsten tugent hört.

Vergib mir mein Scheltwort,

Die ich dir hot vnzüchtigklichen!

5 Du bist beßer vil, dann ich.

Ich wil dir vndertenig sein,

Dye weile ich han daz leben mein.

Dye liebe zörnigkleichen sprach:

Nach dir ist mir nicht gach.io Ich vynde gueter leute genueg,

Die doch seint eine schöne klueg,

Dem dein hoffart ist vnwert.

Seit du meines dienstes gert,

Hs. 2, 9 b So wil ich doch begnaden dich.

15 Schöne ane liebe ist vppigleich.

Wer hat begyrdeNach eren vnd nach wirde,

Der neme sich vil tugent an,

So mag man jn vergüt han.

20 Den gueten volget alles guet,

Den Übeln man daz übel tuet.

Liebe bringet den menschen zue hiemelrich.Dar hilff vns, milter herre, gnedigkleich!

11. ? äne schccne. 12. ? Den.

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