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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Er sprach: den teürsten ye förcht man.

Also habt ir mir getan.

Ynd liett ir mich nicht geförcht,

Ich hett euch erwürgt.

5 Ich han sein yrnmer ere.

Ir hett mir nymmer mereEyn ort dez mein wieder geben.

Ich wil aber lieber leben,

Dan ich vor han getan,

10 Daz ich euch also bezwungen han.

Nue liett irs nicht balde getan,

So muest ir mir geben han

Euwer iegklicher ein pfant, (

Eynen fueß oder ein hant.

15 Dem knecht wart die rede zorn,

Er nam daz phert zwischen bede spornVncl er saß herabe nyederYiid name ym sein guet wiederVnd von der großen freyse20 Trat er jn yn ein wagenleyse.

Dar nach vil schier kwarnGevaren ein wagen manVnd trat den frösch allzue hant,

Daz ym sein leben wart vnerkant.iis. 2,48° Dem frösch benam sein übermuetBeyde leip vnd sein guet,

Alz noch vil manigem geschieht,

Der da wil wißen nicht,

Wer er vor ist gewesen,

30 Ynd herrisch wil genesen.

Da von wil ich beteütenVnd raten allen tvmmen leüten,

Dye nicht wißen, wer sie seint,

Ez sein man, frauwen oder kynt,

35 Daz sye mit der rede nicht seint zue behende

Vnd bedenckent ir eilendeVnd denckent, wer sie seint gewesen,

Vnd laßent ir freunt bei jn genesen.