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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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Vnd zursneyt dich alz ein fyschYnd zue kleynen stücken preyt.

Der fysch sprach: mir ist nit leyt.

Ich kan mich wol entsiahen,

5 Daz man mich nicht kan gevahen,

In eynen tümpffel, der ist tieff.

Sich, so hilft dich keynerley brieff.

Du gest alle tage uff deinem leben.

Dye heue sprach: ich kan vil ebenio Mein frauwen vil wol beschancken.

Ich fleüge hyn uff eynen balckenVnd mache ein groeß geschrey,

Hs. 2 , 74J So wenet mein frauwe, ich habe eyn aye.

Also betrüge ich sie dicke.

15 Ich darff mich nit erkricken

Au dem angel, alz du tuest,

So du dein weyde holen muest,

Alz du dein weyde muest holen.

Der fysch sprach: nu wola, nu wola!

20 Villeicht hebet sich ein hervart,

Nicht lenger wirt dir gespart.

Er greiffen dich die freyheit,

Du kümmest jn groeß arbeyt.

Alz sie dein dan warten25 Vnd dich iagen auß dem garten,

So werestue gern eyn fysch, alz ich.

Die hene sprach: so duncket mich,

So ich die fasnacht über lebe,

Ob ich eyn wicken dar vmb gebe,

30 So mueß man mein sechs wochen geraeten,

So ißet man dich gesoten vnd gepraten,

So steen ich uff meins meynsters myste.Der fysch sprach: ich kan den lyst,

Wan mich die fyscher vmb zyehen35 Vnd ich jn nicht kan enpfliegen

Vnd alz sie mich bringen her bey,

So tuen ich, alz ich toet sey.

10. ? beschalken. 22. Fastnachtspiele s. 553.