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Hs. 2,70 VON DEM GUETEN HANNEN.
Ejn man hett ein elich weip,
Die hett ein andern zue seinem leip.
Der man reit geyn fenedige auß.
5 Der ander kwam jn daz liauß,
Ynd da er jn daz haus gieng,
Dye frauwe jn tügentlich enpfieng.
Dez danckt er ir fleißig wiederYnd leyt sie an den rücken nyeder,
10 Vnd daz sie zway da taten,
Daz möcht eyn storch derraeten,
Der jn dem neste leyt.
Sich huebe ein mynnender streit.
Eyn han auff dem balcken saß.
15 Der begonde mercken daz.
Er sprach: mir ist also zorn,
Daz mein frauwe ir ere hat verlorn.
Dez wart die frauwe gewar.
Sye rieff balde ir meyde dar20 Vnd sprach: würge mir den bann,
Daz er mueß sein klaffen lan,
Vnd nym mein gelt früewe zue dirVnd kauff einen andern hanen mir,
Wan vnser her küme,
25 Daz er icht wiße dar vmbe.
Die magt dez nit enließ,
Sye det, daz sie die frauwe hieß,
Vnd kaufft eyn andern han.
1. Eine andere hs. dieses gedichts erwähnt Mones anzeiger 1839, 211.10. Dieselben zeilen hs. 2, 8 b .