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Erzählungen aus altdeutschen Handschriften
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ns. 61,141 DIS8 IST DER SLAFFINDE ITÜNT.

Wer getrüwen dinstluten dinstlich diitMit arbeit ynd mit fiißes miitYnd meynet sin arbeit brenge yn für,

5 Daz man is merke vnd spür,

Daz er sinen Ion verdienet wolGein dem, der yme Ionen sol,

Is möchte lichte wol geschehen,

Das is die wysen kündent spehen.io Zii liant so werdent das gewar

Die fedcrstrycher balde darZii gunne, der süs trüweliche düt,

Ynd sprechent zii yme: war zue ist gut,

Das du nit diist, den dii solt?

15 Din gesellen alle sint dir nit holt,

Du machest yn ein niiwes recht,iis. 61, 141 b Las gut sin gut vnd siecht sin siecht,

Er kere sich dran ader nicht!

Wann liepköser nie geschieht,

2o Sie mach ent sich zii den, die haut

Gewalt, so wirt der fromme geschant.'

Wann lugen leczet dicke frommekeit,

Daz getruwer dinst wirt hin geleit.

Glade rede vnd rtiwe synne25 Da steckent falsche hosheit ynne.

Eins mals ein Jager iagende was.

In eyme walde fügete, dazIme ein hircz vor lianden quam.

Die spür der leide hiint recht nam,

1. Vgl. Friedemanns zeitsclir. 1, 74. Herrigs arcliiv 11, 453. 29. ?leithunt.