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Hs. 60, 59 DY HOFFZUCHT.
Zu hofe seit man mer,
Hie vor ein esel wer,
Der ging vff einer heide5 Ynd suchet da sin weid.
Do der esel empfant,
Er gedocht Inn Ime zuliantGar ernstlich Inn dem sinne sin,
Er wolt zuholcz loffen In,io Oh es gescheen kind,
Do er dy weid fund,
Wy gezemet synr art.
Zuhant macht er sich uff dy fart.
Do er zu holcz komen was,
15 Vnder ein studen er do saß.
Er suchet distel vnd ander krut.
Er fand eins wilden lowen hüt.
Vor frewden der esel vffsprangk.
Herr hegelin, habent ymmer danglr,
20 Daz Ir dy hut ergriffen hand!
Gott hat uch selber her gesand.
1. Der anfang des gedichtes ist abgedruckt in F. Weckherlins beyträgens. 70 ff. Dasselbe steht unter der aufschrift Der esel mit des lewen haüths. 2, 43 b . Ich gebe die abweichnngen dieser abfaßung mit der bezeichnungB an. Ein anderes gedieht mit gleichem titel steht in einer Augsburger hs.von 1412. Vgl. hs. 2, 114. 2. B Man saget offennew mere. 3. B Wye
daz ein esel were. 5. da fehlt B. 6. B Da der esel dez enpfant. 7. B Daz
er der weyde nicht enfant. 8. B Da gedacht er jn dem. 9. B gein holcze
lauffen. 10. B er besehen künde. 11. B Daz er sein weyde funde.12. B Dye gezemen möcht. ? Die gezEeme. 13. B an die. 14. B Da ergein holcze gelauffen waz. 15. B er gesaß. 16. B disteln. 17. B Da
vant er eins. 18. B freuden er uff. 21. B Got der hat mich her.
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