518
Hs, 3 , 69c VON DEM LEWEN VND DER MEÜS.
Hs. 2,69 1 Ejn lewe waz jn eynem walde gelegenVnd wolt gueter ruewe pflegen.
Da kwaemen mvse ein michel schare5 Mit einem groeßen geschrey dar,
Daz dem lewen sein ruewe engieng.
Er sweig, biz er ein mueß gevieng.
Da er sie begriffen hat,
Da bat jn die mueß gnat,
10 Daz er sie leben ließ,
Vmb wez sie ym gehieß,
Dez wölt sie ym sein berait,
Dez wölt sie sweren einen eyd.
Der lewe geda'cht: tot ich sie ich,
15 Daz wer mir gar scliemlich.
Vnd er hört der metise gebetVnd ließ sie lauffen iren weck.
Dar nach vnlanck wart gespart,
Daz der lewe jn einem garne schier gefangen wart20 Vnd möcht mit krefften noch mit synnen
Sich selber nit auß dem garne bringen.
Dez wart die klein mueß gewarVnd kwam vil balde dar,
Da der lewe gevangen lack.
25 Auff den seihen tag
Zue der mause der lewe schrey:
Beiß mir daz haut enzwey!
Die mueß vil schier daz detVnd erfült dez lewen gepet11. ? Und.